Frauen in Iran:Ihr Mut und unsere Pflicht

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Frauen in Iran: Gemeinsam gegen die Unterdrückung: In Teheran kämpfen Frauen darum, sich frei bewegen zu können, ohne dafür geschlagen, verhaftet oder getötet zu werden

Gemeinsam gegen die Unterdrückung: In Teheran kämpfen Frauen darum, sich frei bewegen zu können, ohne dafür geschlagen, verhaftet oder getötet zu werden

(Foto: IMAGO/Social Media/IMAGO/ZUMA Wire)

Das Besondere an dem feministischen Aufstand in Iran ist, dass sich ihm auch Männer anschließen. Denn es geht bei dem Kampf der Frauen auch um ihre Freiheit. Jetzt ist es Zeit, hier im Westen zu zeigen, was eine feministische Außenpolitik wirklich kann.

Kolumne von Jagoda Marinic

Eine junge Frau steht auf einer Betonterrasse in dörflicher Landschaft und tanzt. Sie dreht sich, ihr dunkles langes Haar fliegt, ihr schwarzes Kleid weht um sie herum, die Arme hebt sie elegant zum Himmel. Irgendwo in Kabul hat eine unbekannte Frau diese Videobotschaft für die Frauen in Teheran aufgezeichnet - und damit womöglich ihr Leben riskiert. Zu Beginn hält sie ein Blatt in die Kamera, mit dem Hashtag #MahsaAmini darauf. Die Frau - zwischen Steinhäusern und diesem Hashtag - wird um die Welt gehen und uns daran erinnern, wie viel Mut die Frauen in Afghanistan und Iran derzeit aufbringen.

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