Öffentlich-rechtlicher Rundfunk:Was übrig bleiben soll

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: SPD-Medienpolitikerin Heike Raab.

SPD-Medienpolitikerin Heike Raab.

(Foto: Henning Schacht/Staatskanzlei RLP)

Bei Sportrechten sparen, Auslandsstudios zusammenlegen, die ARD umbauen? Die Politik hat sich auf erste Punkte zur Reform der Öffentlich-Rechtlichen geeinigt.

Von Aurelie von Blazekovic

Zwei Tage in Bingen am Rhein, um den in den Nachkriegsjahren gegründeten und seither immer weiter gewachsenen öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland umzubauen. Das reicht nicht. Die Erwartungen waren trotzdem wohl noch bei keiner Klausurtagung der Rundfunkkommission der Länder so hoch wie an diesem Freitag - eine Woche nachdem der Zukunftsrat seine Empfehlungen für den Umbau der Öffentlich-Rechtlichen vorstellte. Die sind radikal und umfassend, fordern beispielsweise die Schaffung einer neuen Dachanstalt in der ARD, die durchgreifen soll, wo bisher eher chaotisch koordiniert wird. Oder eine Umstellung des Verfahrens, in dem der Rundfunkbeitrag festgelegt wird.

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