Vor vier Jahren hat Arist von Harpe, 45, die Boulevardzeitung Hamburger Morgenpost ( Mopo) gekauft. Vom 12. April an wird sie nicht mehr täglich, sondern nur noch einmal in der Woche am Freitag erscheinen - als Wochenzeitung. Ein Gespräch mit dem Verleger, der sich sein Büro mit dem Chefredakteur teilt, über schwierige Entscheidungen, den Überlebenskampf im Printjournalismus und die Bedeutung, die eine Zeitung für eine Stadt haben kann.
Journalismus"Zu sagen: ,Print ist tot', fand ich nicht sonderlich geil"
Lesezeit: 7 Min.

Arist von Harpe, Verleger "Hamburger Morgenpost", in den Räumen der Redaktion.
Christian Charisius/picture alliance/dpaDie "Hamburger Morgenpost" stellt ihre Werktagsausgaben ein und wird zur Wochenzeitung. Wieso? Ein Interview mit dem Verleger Arist von Harpe.
Von Harald Hordych
