Zeitungen

„Berliner Zeitung“
:Von Lissabon bis zum Ural

Gerhard Schröder hat einen Gastbeitrag in der „Berliner Zeitung“ geschrieben, der sich über weite Strecken liest wie die Rede von J. D. Vance in München. Warum hier auch das Medium die Nachricht ist.

SZ PlusVon Felix Stephan

Medien
:Ein Ende, zermürbt vom Zeitgeist

Harald Martenstein, „Zeit“-Kolumnist und Lieblings-Störfaktor progressiver Zeitungsleser, wechselt nach 24 Jahren zu „Bild“. Ob er dort wieder wild und verwegen wird?

SZ PlusVon Stefan Niggemeier

Axel-Springer-Verlag
:Stichwort Tiefgarage

Die „New York Times“ berichtet, der kürzlich zurückgetretene Chef der „Welt“ habe sich intern Fragen zu „unangemessenem Verhalten“ gegenüber Frauen stellen müssen. Was der Fall Jan Philipp Burgard über den vermeintlichen Kulturwandel im Springer-Verlag erzählt.

SZ PlusVon Aurelie von Blazekovic, Moritz Baumstieger, Sara Peschke und Thore Rausch

Medien
:Warum das Fernsehprojekt von „Bild“ scheiterte

Boulevard und Bewegtbild gehen eigentlich Hand in Hand. Doch als der damalige Chefredakteur Julian Reichelt „Bild Live“ startete, endete das im Chaos. Eine Studie erklärt nun aus nächster Nähe, was in der Redaktion geschah.

SZ PlusVon Aurelie von Blazekovic

„20 Minuten“
:Fliegende Katzen und Finanznews

Die Schweizer Gratiszeitung „20 Minuten“ ist sehr erfolgreich. Trotzdem wird zu Weihnachten die gedruckte Ausgabe eingestellt. Verloren geht nicht nur ein legendäres Boulevardblatt.

SZ PlusVon Nicolas Freund

Medien
:Der Letzte macht das Licht aus

Robin Alexander verlässt überraschend die „Welt“. Es rumort, seit an der Spitze ein Chefredakteur auf Krawallkurs steht – offenbar hat die Redaktion jüngst einen Gauland-Gastbeitrag verhindert. Was ist los bei Springers einstigem Vorzeigeblatt?

SZ PlusVon Thore Rausch und Moritz Baumstieger

Pressefreiheit in Deutschland
:„Eine Gefahr für die Gesellschaft insgesamt“

Wirtschaftlicher Druck und veränderte Lesegewohnheiten: Der Verleger Martin Balle und SZ-Chefredakteur Wolfgang Krach diskutieren im Salon Luitpold in München die Frage, ob die Pressefreiheit in Deutschland unter Druck gerät.

Von Sebastian Strauß

Computerspiel
:Bauen Sie sich Ihre eigene Zeitung

In „News Tower“ muss der Spieler seine eigene Zeitung am Laufen halten. Das hat mit Journalismus nicht viel zu tun. Macht aber sehr viel Spaß.

SZ PlusVon Max Fluder

Zeitungsmarkt in Bayern
:Der „Fränkische Tag“ wird jetzt aus Passau gesteuert

Die Passauer Verlegerin Simone Tucci-Diekmann setzt ihren Expansionskurs weiter fort. Ihre Mediengruppe Bayern kauft sich in Bamberg ein und übernimmt dort die Mediengruppe Oberfranken. Die Verantwortlichen verkaufen das als unvermeidlichen Schritt.

Satire-Zeitung
:Lügen, bis sich die Druckpressen biegen

Deutschlands bekannteste Satireplattform „Der Postillon“ gibt es jetzt als Printzeitung. Was für ein Blödsinn − im besten Sinne.

Von Marie Gundlach

Journalismus
:Mediengruppe Pressedruck streicht 350 Stellen

Wieder baut ein bayerisches Medienunternehmen Stellen ab: Der Verlag hinter „Augsburger Allgemeine“, „Südkurier“ und „Main-Post“ will sich bis 2027 verkleinern.

Die taz wird digital
:Nur Klopapier ist unersetzlich

Die „taz“ stellt ihre tägliche Printausgabe ein. Wir haben die letzte Ausgabe von der Redaktionskonferenz bis zum Verkauf in den Berliner Kneipen begleitet. Ein Abschied.

SZ PlusVon Thore Rausch

80 Jahre SZ
:Die Autorinnen und Autoren des „Streiflichts“ bleiben anonym - na ja, jedenfalls meistens

Wenn das tägliche „Streiflicht“ seit 1946 wie ein Leuchtturm über dem Meer der Nachrichten scheinen soll, hat es doch ein paar lustig blinkende Warnblinker eingebaut.

80 Jahre SZ
:Man wird ja wohl noch träumen dürfen

Was kommt, wenn die Welle der künstlichen Intelligenz über die Welt hinweggerollt ist? Eine neue Ära der Aufklärung – mit alten Bekannten. Ein seherischer Blick in die Medienwelt des Jahres 2045.

SZ PlusVon Andrian Kreye

80 Jahre SZ
:„Alles, was sich über die SZ angebahnt hat, war von Dauer“

Die „Süddeutsche Zeitung“ liefert nicht nur Informationen, sie kann auch Leben verändern: Sie hat Paare zusammengebracht, Menschen ein Zuhause finden lassen oder Lokalpolitikern zu revolutionären Ideen verholfen. Acht persönliche SZ-Geschichten aus der Leserschaft.

Protokolle von Hannah Simon, Hannah Wilholt und Anahí Martina Sánchez

80 Jahre SZ
:„Aber objektiv könnten Sie doch wenigstens sein“

Ist die SZ-Redaktion eine Organisation, die nicht weiß, was sie inhaltlich will? Zur Trennung von Nachricht und Meinung, und dem menschlichen Faktor im Journalismus.

Von Detlef Esslinger

Interview mit einer Leserin
:„Ich kann ja nicht vier Wochen ohne die ‚Süddeutsche‘ leben!“

Thelma von Freymann hat seit 60 Jahren ein SZ Abonnement – ohne Pause.  Im Gespräch erklärt sie, was sie an der Zeitung liebt, worüber sie sich ärgert und was sie für unabdingbar hält: einen weiten Horizont und einen kritischen Geist.

Interview von Lisa Nienhaus und Katharina Riehl; Fotos: Friedrich Bungert

MeinungDemokratie
:Der Wandel der Medienwelt in den USA sollte Deutschland ein abschreckendes Beispiel sein

In Amerika geben längst Influencer und Podcaster den Ton an. Die Folge: Jeder sitzt in seinem Meinungsbunker, eine Verständigung ist fast unmöglich. Und auch hierzulande verschiebt sich gerade etwas.

SZ PlusKommentar von Ann-Kathrin Nezik

Journalismus
:Rüge für die „Passauer Neue Presse“

Die Zeitung hatte im Zusammenhang mit einer Vermisstensuche identifizierend über die SZ-Nachrichtenchefin berichtet. Darin sieht der Deutsche Presserat eine schwere Verletzung der Persönlichkeitsrechte.

Von Aurelie von Blazekovic

Spin-off von The Office
:Hoffnungsvoll altmodisch

Die Serie „The Paper“ erzählt die Geschichte vom Kampf einer Provinzzeitung gegen das drohende Aus – eine Bürosatire mit herzerwärmenden Charakteren.

SZ PlusVon Andrian Kreye

Zeitungsverlage
:Kinder, hier gibt’s was umsonst

Wie bringt man junge Menschen dazu, sich mehr bei Qualitätsmedien zu informieren? Norwegen erprobt ein neues Modell: Anfixen für lau.

SZ PlusVon Alex Rühle

Paris
:Der letzte Zeitungsverkäufer von Paris

Seit 1973 ist Ali Akbar als Zeitungsjunge in Paris unterwegs, schon Sartre gehörte zu seinen Kunden. Er wurde zwar nie Franzose, aber den höchsten Orden der Republik bekommt er jetzt trotzdem.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Verleger Holger Friedrich
:Was der ostdeutsche Blick sein soll

Putin-Versteher, Autokratenfreund und nun angeblich auch noch Antisemit: Die publizistischen Einwürfe von Holger Friedrich, unter anderem Verleger der „Berliner Zeitung“, führen regelmäßig zu wütenden Reaktionen.

SZ PlusVon Jens Schneider

Fest zum 80. Geburtstag der SZ
:Das Beste ist noch nicht vorbei

Aubinger Nächte sind lang – und die Controllerin tanzt barfuß zu Rap-Musik: Wie die Süddeutsche Zeitung mit prominenten Gästen und den Mitarbeitern ihr 80-jähriges Bestehen im Bergson Kulturkraftwerk feiert.

Von Christian Mayer

Deutscher Alltag
:Immer lesen, nix arbeiten

Auf der assoziativen Drehleiter ins Reich der Ironie: Der Streiflicht-Autor Hermann Unterstöger stand wie kein anderer für die Mischung aus Bildung, Ironie und Bodenständigkeit.

SZ PlusEine Kolumne von Kurt Kister

Studie zur Mediennutzung
:Nichts sehen, nichts hören, alles wissen

Bitte nicht noch mehr schlechte News: Die Zahl der Deutschen, die Nachrichten meiden, nimmt zu. Gleichzeitig bleiben sie interessiert am Weltgeschehen. Wie passt das zusammen? Erkenntnisse aus dem „Reuters Digital News Report“.

SZ PlusVon Max Fluder und Juri Auel

Wegen NS-Verstrickungen
:Ingolstadt erkennt Zeitungsverleger Reissmüller posthum die Ehrenbürgerwürde ab

Der frühere Herausgeber des „Donaukurier“ hatte seine Rolle im NS-Staat bis zu seinem Tod vertuscht. Nun distanziert die Stadt sich von der einstigen Machtfigur, die Kritik rigoros unterdrückte.

Von Thomas Balbierer

Zeitschrift
:Unverhoffte Zugabe

Die „Weltbühne“ ist wieder da. Das legendäre Monatsblatt war vor 32 Jahren in einem bizarren Rechtsstreit untergegangen. Jetzt will es der Verleger Holger Friedrich wiederbeleben.

SZ PlusVon Moritz Baumstieger

Journalismus
:Hier kocht die KI

Die italienische Tageszeitung „Il Foglio“ bringt neuerdings täglich eine KI-Ausgabe heraus. Und siehe: Die künstlichen Kollegen können was. Aber sie haben eine Schwachstelle.

SZ PlusVon Marc Beise

NS-Vergangenheit in der Presse
:Wenn die Aufarbeitung 80 Jahre später beginnt

Der Verleger der NS-Parteizeitung „Donaubote“, Wilhelm Reissmüller, wurde nach 1945 Verleger des „Donaukuriers“. Wie ihm das gelang, und warum er gegen alle Kritik in der Bundesrepublik noch mit höchsten Ehren ausgezeichnet wurde.

SZ PlusVon Thomas Schuler

SZ-Serie „Ein Anruf bei ...“
:„Zeitungen haben dagegen einen hohen Anteil an Wahrheit“

Zur Tradition Wiener Kaffeehäuser gehört nicht nur der Duft von frisch gebrühtem Kaffee, sondern auch das Rascheln der Zeitungsseiten. Mit einer Aktionswoche wollen Kaffeehausbesitzer nun diese Tradition wiederbeleben – und auch auf ein Problem aufmerksam machen.

Interview von Gerhard Fischer

Fall Jolanda Spiess-Hegglin
:Dieses Urteil könnte den Boulevardjournalismus verändern

Die Schweizer Ex-Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin muss vom Ringier-Verlag entschädigt werden. Das hat ein Gericht zehn Jahre nach einer Kampagne der Zeitung „Blick“ entschieden. Ein Präzedenzfall in Sachen Persönlichkeitsrecht?

SZ PlusVon Nicolas Freund

Neue Kooperation der Verlegerverbände
:Wehrt euch, Journalisten!

Fake News, öffentlich-rechtliche Expansion, KI: Unabhängiger Journalismus steht unter Druck. In einem neuen Bündnis wollen sich rund 500 deutsche Verlage nun schlagkräftiger verteidigen.

SZ PlusVon Lisa Priller-Gebhardt

Ende der Lokalzeitung „Tegernseer Stimme“
:Zum Sterben schön

Martin Calsow hat die Superreichen im Tegernseer Tal vierzehn Jahre lang mit seiner Zeitung geärgert. Jetzt ist Schluss. Ein Gespräch zum Aus der „Tegernseer Stimme“ – über Ärger mit saudischen Scheichs, Fußballer-Villen und Galgenstricke vor der Tür.

SZ PlusVon Thore Rausch

Elon Musk und die AfD
:Der Wahlhelfer

Elon Musks Gastbeitrag in der „Welt am Sonntag“ wird heftig diskutiert. Doch wie kam es überhaupt zu dem Text? Und was passiert jetzt?

SZ PlusVon Andrian Kreye

Nachruf
:Im Outdoor-Office

Experimentelle Abenteurerin und Seite-3-Redakteurin: Die langjährige SZ-Reporterin Sabine Reuter ist gestorben.

Von Gernot Sittner

Medien in Großbritannien
:Vertreibung aus dem Paradies

Ein Start-up ist dabei, die älteste Sonntagszeitung der Welt, den britischen „Observer“ zu kaufen. Das weckt Begehrlichkeiten von anderer Seite – denn auch die politische Haltung der Zeitung steht zur Verhandlung.

SZ PlusVon Michael Neudecker

Norwegen
:Das Netflix des Lokaljournalismus

Regionalzeitungen stecken weltweit in der Krise – doch bei der norwegischen Amedia-Stiftung scheint ein Wirtschaftsmodell zu funktionieren. Was ist das Geheimnis?

SZ PlusVon Alex Rühle

Lehrermedientag
:Der gute Umgang mit schlechten Nachrichten

Nachrichten voller Kriege, Krisen und Katastrophen belasten Lehrer wie Schüler. Auf dem Lehrermedientag wurde diskutiert, wie man damit umgehen kann – und warum wir uns mit Nachrichten wie Kinder im Süßwarenladen verhalten.

Von Klaus Kloiber

Ingolstadt
:Die Schatten des Ehrenbürgers

Nach den Enthüllungen über die NS-Vergangenheit des einst mächtigen „Donaukurier“-Herausgebers Wilhelm Reissmüller debattiert die Stadt über Konsequenzen. Bei seiner früheren Zeitung ist man schon einen Schritt weiter.

Von Thomas Balbierer

Sachbuch „Das Prinzip Trotzdem“
:Den Journalismus vor den Medien retten

Der Publizist und frühere Direktor der Schweizer Öffentlich-Rechtlichen Roger de Weck legt die vielfältigen Probleme einer Branche dar. Hat er Ideen für die längst fällige Revolution?

SZ PlusVon Charlotte Theile

Kontaktanzeigen
:„Richtig greisslicher Bursch“ sucht Frau

Kleinanzeigen sind eine Fundgrube für Kuriositäten jeglicher Art. Ein liebeshungriger Jüngling hat zuletzt mit dem Argument, er sei schiach, für sich geworben.

Glosse von Hans Kratzer

Ausstellung über Zeitungslesende
:Fast schon ein Akt der Selbstliebe

Eddy Posthuma de Boer fotografierte auf der ganzen Welt Menschen beim Zeitungslesen. Das ist mehr als das sehenswerte Protokoll einer Geste.

SZ PlusVon Sofia Paule

Medien
:Wie Mathias Döpfner der neue Axel Cäsar Springer wird

Der Chef des Medienunternehmens Axel Springer bekommt nach der geplanten Aufspaltung eine nicht da gewesene Machtfülle – wie vor mehr als 40 Jahren der legendäre Verleger und „Bild“-Gründer. Aber was macht Döpfner daraus?

SZ PlusVon Caspar Busse

Baden-Württemberg
:Da blinkt wer nach rechts

Konservativ war die „Schwäbische Zeitung“ schon immer. Dann wollte sie ihren Meinungskorridor verbreitern. Inzwischen, finden Kritiker, entwickle sich das Blatt in eine bedenkliche Richtung.

SZ PlusVon Max Ferstl, Roland Muschel

Journalismus
:Weniger Geld, weniger Einfluss

Mitgliederschwund, finanzielle Anspannung und Abgänge in der Führung – der Zeitungsverlegerverband BDZV sucht nach Lösungen für seine vielen Probleme.

SZ PlusVon Lisa Priller-Gebhardt

Theodor-Wolff-Preis
:„Ich musste einfach einen Text schreiben“

Bei der Preisverleihung lässt sich einiges über unprätentiöses Reporterhandwerk lernen. Der Gastredner ist diesmal nicht Journalist, sondern Ministerpräsident. Aus gutem Grund.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg

Zeitungen und Zeitschriften
:Verwirrung bei den Verlegern

Der Zeitungsverlegerverband BDZV verliert Geld und Einfluss, nachdem nun die „Bild“-Gruppe austritt. Wäre ein Zusammenschluss mit anderen Interessengruppen die Lösung?

SZ PlusVon Lisa Priller-Gebhardt

Pressevielfalt
:Absage für die Zustellförderung

Lange schon wird diskutiert, ob der Staat die Zustellung der gedruckten Presse fördern soll. Nach vielen Versprechen hat Claudia Roth für die Verleger nun keine guten Nachrichten.

Medien
:Die Zerschlagung von Springer rückt näher

Künftig könnte es eine Firma für das Mediengeschäft mit „Bild“, „Welt“ und „Politico“ geben – und eine separate für die Internetgeschäfte. Der Finanzinvestor KKR drängt auf eine Aufteilung.

Von Caspar Busse

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