Abschied von Lucas Gregorowicz vom "Polizeiruf 110":"Ich werde Adam sehr vermissen"

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Abschied von Lucas Gregorowicz vom "Polizeiruf 110": "Ich konnte da eine Seite ausleben, mit der man vielleicht im echten Leben nicht so ungestraft davonkommt": Gregorowicz über Raczek.

"Ich konnte da eine Seite ausleben, mit der man vielleicht im echten Leben nicht so ungestraft davonkommt": Gregorowicz über Raczek.

(Foto: Jörg Carstensen/picture alliance)

Lucas Gregorowicz ist zusammen mit André Kaczmarczyk das faszinierendste Männerduo, das es im "Polizeiruf 110" je gab. Warum er trotzdem aufhört.

Interview von Claudia Tieschky

Noch nie waren zwei Männer als Kommissar-Duo eine solche fulminante Überraschung wie Adam Raczek und Vincent Ross, die kommenden Sonntag das zweite und auch letzte Mal gemeinsam im RBB-Polizeiruf 110 an der polnischen Grenze ermitteln. Der genderfluide, woke und extrem vernünftige Vincent, gespielt vom Düsseldorfer Theater-Shootingstar André Kaczmarczyk, wirkt erst mal wie der Weichere. Adam - Lucas Gregorowicz - schweigt viel, mag Fleisch und Bier und manchmal dreht er durch. Und dann ist es ausgerechnet dieser Adam, der - damit verrät man nicht zu viel - an seinem Gefühlsleben mehr und mehr scheitert. Mit diesem Polizeiruf verlässt Lucas Gregorowicz nach sieben Jahren den ARD-Sonntagskrimi. Gregorowicz ist in Polen und im Ruhrgebiet aufgewachsen, er besuchte die Westfälische Schauspielschule, wurde mit der Kifferkomödie Lammbock 2001 bekannt und spielte zuletzt unter anderem in den Serien Der Pass und Lauchhammer - Tod in der Lausitz.

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