Weimarer Republik:"Schlagt Hitler!"

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Weimarer Republik: Gegenspieler und doch einig gegen die Demokratie: Reichskanzler Franz von Papen (rechts vorn) und (links neben ihm) sein Nachfolger General Kurt von Schleicher. Er übernahm das Amt am 3. Dezember, übte es jedoch nur kurz aus. Am 30. Januar 1933 löste ihn Adolf Hitler ab, der Schleicher 1934 ermorden ließ.

Gegenspieler und doch einig gegen die Demokratie: Reichskanzler Franz von Papen (rechts vorn) und (links neben ihm) sein Nachfolger General Kurt von Schleicher. Er übernahm das Amt am 3. Dezember, übte es jedoch nur kurz aus. Am 30. Januar 1933 löste ihn Adolf Hitler ab, der Schleicher 1934 ermorden ließ.

(Foto: Süddeutsche Zeitung Photo)

Bei der Reichstagswahl vom 6. November 1932 erleiden die Nationalsozialisten erstmals schwere Verluste. Ihre Niederlage könnte ein historischer Wendepunkt sein, doch es beginnt ein Machtspiel mit verhängnisvollen Folgen.

Von Heinrich August Winkler

Am Abend des 6. November 1932 atmeten in Deutschland einige Millionen Menschen auf: Hitler schien geschlagen zu sein! Bei der zweiten Reichstagswahl des Jahres verloren die Nationalsozialisten gegenüber der vorangegangenen Wahl vom 31. Juli mehr als zwei Millionen Stimmen. Ihr Stimmenanteil sank von 37,3 auf 33,1 Prozent, die Zahl ihrer Mandate von 230 auf 196.

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