Digitalisierung "Schon Drittklässler erzählen mir von Pornos"

Der Blick ins Smartphone: Für Erwachsene ein Stück Freiheit, für Kinder nicht selten traumatisch.

(Foto: Tobias Hase/dpa)

Wie schützt man Kinder vor verstörenden Inhalten im Netz? Was nützen Verbote? Und wie verändert die Digitalisierung die Pubertät? Die Psychologin Julia von Weiler gibt Antworten.

Interview von Michael Bauchmüller und Stefan Braun

Sie berät Betroffene, schult Lehrer und Eltern und kooperiert mit Kriminologen - seit mehr als 20 Jahren kämpft die Berliner Psychologin Julia von Weiler gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern. Im Interview beschreibt sie, wie sehr die Digitalisierung diesen Kampf verändert - und was Eltern und Kinder wissen müssen, um sich dagegen zu schützen.

SZ: Frau Weiler, wie sehr ist die Unschuld von Kindern in Gefahr?

Julia von Weiler: Ich finde: Sehr. In den digitalen Medien können Kinder sehr schnell ...

Lesen Sie mit SZ Plus auch:
Start-up "Ich war damals vollkommen am Ende"

Christian Reber im Porträt

"Ich war damals vollkommen am Ende"

Christian Reber entwickelte eine einfache App, die schnell erfolgreich wurde. Er verkaufte seine erste Firma an Microsoft, wurde Millionär - und depressiv. Über den Weg aus einer unerwarteten Krise.   Von Christoph Gurk