Familie:Wie redet man mit Kindern über den Krieg?

Familie: Kriege machen Kindern Angst. Gut ist, wenn die Eltern darum das Gespräch mit ihnen suchen.

Kriege machen Kindern Angst. Gut ist, wenn die Eltern darum das Gespräch mit ihnen suchen.

(Foto: Mauritius/Roman Lacheev)

Teenager, die auf Tiktok Videos des Terrorangriffs der Hamas in Israel sehen und das Leid in Gaza. Kinder, die fragen, wer die Bösen sind: Wie Eltern darauf am besten reagieren, erklären eine Psychologin, ein Digital-Coach und eine Redakteurin für Kindernachrichten.

Von Carolin Fries und Christine Mortag

"Mama, warum schießen die da auf andere Menschen?" Was antworten Mütter und Väter da am besten, wenn die Siebenjährige etwas wissen will über den Krieg im Nahen Osten? Wenn der Zwölfjährige Bilder oder Videos in den sozialen Netzwerken sieht von toten Israelis auf der einen Seite, von toten Palästinensern auf der anderen. Verschweigen kann man den Krieg kaum, er ist das bestimmende Thema in den Nachrichten, in den Gesprächen. Kinder spüren, dass da gerade etwas in Aufruhr ist. Sie haben gute Antennen für die Schwingungen in der Familie, im Freundeskreis und in der Welt. Wenn etwas Schreckliches passiert, kann es sein, dass ihre eigene Welt aus den Fugen gerät und sie noch mehr Unterstützung brauchen. Aber wie können Eltern mit Kindern über den Krieg sprechen? Und was kann man tun, wenn sie deswegen Angst bekommen oder verstörende Bilder sehen?

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