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München:Renn so weit du kannst

In Kampala war er wer, ein Mann mit Land, Geld und zwei Kindern, die er liebt. Und in München? "Hier habe ich nichts", sagt Brian Kikawa. Seine Stimme zittert.

(Foto: Stephan Rumpf)

Brian Kikawa war ein prominenter Rugby-Spieler in Uganda. Dann küsste er einen anderen Spieler. Von einem, der aus seinem Leben fliehen musste.

An einem Samstagabend im September 2017, es ist schon dunkel in München, rennt ein Rugbyspieler aus Uganda mit zwei Männern, deren Namen er nicht kennt, die Stufen zur U-Bahn-Station Oberwiesenfeld hinunter. In seiner Jackentasche, so viel weiß er noch, stecken ein Handy, ein Geldbeutel, ein Führerschein und ein abgelaufener Reisepass.

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