Der Gelehrte und die Gestapo:Vom anderen Leben des Geistes

NS-Widerstandskämpferin Sophie Scholl

Faksimiles der Flugblätter vor dem Haupteingang der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Richard Harder war der Griechischlehrer von Hannah Arendt. Im Februar 1943 half er der Gestapo dabei, die "Weiße Rose" aufzuspüren.

Von Willi Winkler

Ein Kollege hatte bei ihm zeitweise das Gefühl, "er sehe Gespenster aus der Tiefe". Das war beim letzten Auftritt, zu dem Richard Harder, bereits todkrank, an den Genfer See gereist war. Im exklusiven Zirkel von Gräzisten aus ganz Europa sprach er, wie immer ohne Manuskript, über "Das Ganze vor und bei Plotin". Auf dem Rückweg brach er im Bahnhofsbuffet in Zürich zusammen. Sein Nachlassverwalter schloss einen Lebensabriss mit dem Satz: "Sein Wunsch, nicht im Bett zu sterben, ist ihm erfüllt worden."

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