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Willi Winkler

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1957 geboren in Sittenbach (Bayern). Abitur am Humanistischen Gymnasium, anschließend Lagerarbeiter. Studium in München und St. Louis (USA). Redakteur bei der Zeitschrift Merkur, bei der Zeit, beim Spiegel. Hat diverse Bücher übersetzt (John Updike, Saul Bellow, auch Keith Richards) und geschrieben ("Alle meine Deutschen" [1998], "Karl Philipp Moritz" [2006], "Die Geschichte der RAF" [2007], "Der Schattenmann" [2011]). Seit 1998 fester Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung. Ben-Witter-Preis, Otto-Brenner-Preis.

Neueste Artikel

  • Geschichte
    :Eine Insel wird erfunden

    An Kuba scheiterten alle US-Präsidenten von Eisenhower bis Trump 1 – und die linke, deutsche Intelligenzija: Über Revolutionstouristen, die beseelt auszogen und ernüchtert zurückkamen.

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  • GIs in Deutschland
    :Elvis kam in Frieden

    Die US-Soldaten brachten nach dem Zweiten Weltkrieg die Kultur für eine Jugend, die nicht mehr wie ihre Eltern leben wollte. Was wird bleiben, wenn Trump sie heimholt?

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  • Serie „Wie hast du dich verändert?“
    :Mit zwanzig schon Gott

    Er war abhängig von Heroin und Pattie Boyd. Aber er hat überlebt und dabei den Blues nicht verlernt. Nun kommt er für drei Konzerte nach Deutschland. Wie hast du dich verändert, Eric Clapton?

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  • Medien
    :Außenseiter, Mann des Volkes, Verschwörungserzähler

    Tucker Carlson erklärt in einem erstaunlichen Interview mit der „New York Times“, wie es zu seinem Bruch mit Donald Trump kam. Die Welt, der er lange angehörte, will er dabei als korrupt entlarven.

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  • „Maischberger“
    :Deprimiert oder schon depressiv?

    CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann klagt bei „Maischberger“ über die Koalition und eine deutsche „Misstrauenskultur“. So schwermütig saß seit Robert Habeck selten jemand im Talkshowsessel.

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  • Nachruf
    :Ein Mann mit verschollenen Manieren

    Wolfgang Werth floh aus der DDR, war mit der Gruppe 47 in den USA, stritt sich mit Handke und leitete fast drei Jahrzehnte lang die Literaturredaktion der SZ. Nun ist er im Alter von 88 Jahren gestorben.

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  • 40 Jahre Tschernobyl
    :German Angsthasen

    Die Reaktorkatastrophe vor 40 Jahren aktivierte ein deutsches Urgefühl. Seitdem hat sich die Lust an der Apokalypse nicht nur gehalten und ausgebreitet. Sie ist sogar eine Art Weltkulturerbe.

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  • Nachruf
    :Brillanter Hüter des Menschenzoos

    Mit  dem „Nackten Affen“ wurde der Biologe und Zoodirektor Desmond Morris zum Bestsellerautor.  Er schrieb mehr als 70 sehr unterhaltsame Bücher über Tiere, aber auch über Surrealisten. Zum Tod eines vielseitig Begabten.

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  • Faschismus-Forschung
    :Später Frühling für Hitler

    Im „Stern“ kam der „Führer“ in den Siebzigerjahren noch mal groß raus. Und zwar, das untersucht jetzt der Zeithistoriker Felix Lieb, mit Fotos direkt aus der NS-Propaganda. Über eine unheimliche Kontinuität der Inszenierung.

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  • Nachruf
    :Der Aufklärer

    Alexander Kluge wollte alles: Bücher schreiben, Filme drehen und in den Lauf seiner Zeit eingreifen. Nachruf auf einen Mann, der den Blick der Menschen weitete wie kaum ein anderer.

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  • Literaturarchiv Marbach
    :Bloß nicht wie in Stuttgart

    44 Millionen Euro soll der Neubau des Deutschen Literaturarchivs kosten. Man könnte sich für die Kultur im Land freuen – hätte Wolfram Weimer nicht fast gleichzeitig den Umbau der Nationalbibliothek in Leipzig gestrichen.

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  • Zum Tod von Jürgen Habermas
    :Der Sturmvogel

    Bis zum Schluss konnte sich Jürgen Habermas über „verzwergte politische Eliten“ aufregen, auch wenn der Philosoph da längst Weltruhm hatte. Nachruf auf einen großen Aufklärer.

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  • Rolf Dieter Brinkmann
    :Amoklauf gegen die ganze Welt

    „Wir müssen davon ausgehen, daß der Wahn zunimmt“: neue Texte aus dem Nachlass des zornigen Literaturterroristen Rolf Dieter Brinkmann.

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  • Nachruf Otto Köhler
    :Die lieben Kollegen

    Otto Köhler war beim „Spiegel“ der erste Medienjournalist in der Bundesrepublik. Nichts entging ihm – auch nicht die Nazi-Vorgeschichte vieler Journalisten. Jetzt ist der große linke Aufklärer im Alter von 91 Jahren gestorben.

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  • Zum Tod von Joe McDonald
    :Wofür wir kämpfen

    Country Joe McDonald, Sänger, amerikanischer Patriot, Kommunist und Fan von Meinungsfreiheit und wilden Flüchen, ist tot. Ein Nachruf.

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  • Literatur
    :Hier tanzt die Republik

    Der Gründer sah sich „im Dienste der Abwehr des Bolschewismus“, mit Günter Wallraff rückte der Verlag nach links. Heute ist Kiepenheuer & Witsch das Dach, unter dem Uwe Timm, Sophie Passmann und Angela Merkel zusammenkommen: Zum 75. Geburtstag einer deutschen Institution.

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  • Andrew Mountbatten-Windsor
    :Shakespeare für Arme

    Als Royalist ist man einiges gewohnt, aber der fast beispiellose Untergang des Prinzen Andrew in Sandringham trifft besonders. Denn hier kommt zum Widerlichen das Hochprofane.

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  • Theater-Ikone
    :Die Grabräuber

    Der Platz auf dem Friedhof ist knapp, deshalb plante die Stadt Zürich, die Ruhestätte der legendären Schauspielerin Therese Giehse nach 50 Jahren einfach aufzulösen. Bis der Dramatiker Franz Xaver Kroetz eine knurrige Mail schrieb.

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