Zum SZ-Autorenverzeichnis

Willi Winkler

(freie Mitarbeit)

  • E-Mail an Willi Winkler schreiben
1957 geboren in Sittenbach (Bayern). Abitur am Humanistischen Gymnasium, anschließend Lagerarbeiter. Studium in München und St. Louis (USA). Redakteur bei der Zeitschrift Merkur, bei der Zeit, beim Spiegel. Hat diverse Bücher übersetzt (John Updike, Saul Bellow, auch Keith Richards) und geschrieben ("Alle meine Deutschen" [1998], "Karl Philipp Moritz" [2006], "Die Geschichte der RAF" [2007], "Der Schattenmann" [2011]). Seit 1998 fester Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung. Ben-Witter-Preis, Otto-Brenner-Preis.

Neueste Artikel

  • Fernsehen
    :Die Illusion war perfekt

    Am 5. Dezember 1995 wurde die erste „Harald Schmidt Show“ gesendet: Sie startete schwächer als die vorherigen Versuche, David Letterman zu kopieren – und wurde zum Besten, was auch in Deutschland „Late Night Show“ heißt. Warum nur?

    SZ PlusVon Willi Winkler
  • Briefe von John Updike
    :Sex muss sein

    John Updike soll 25 000 Briefe verfasst haben, das wären mehr als bei Goethe. Jetzt wurde erstmals eine Auswahl veröffentlicht – darunter explizite Nachrichten an seine zwei Ehefrauen und dreizehn Geliebten.

    SZ PlusVon Willi Winkler
  • Nachruf
    :Der Mann mit den besseren Argumenten

    Der Ästhetikprofessor Bernward Wember galt mal als der kritischste Beobachter der Medien und des Fernsehens.  Er entdeckte die „Text-Bild-Schere“ und den „Augenkitzel“.

    SZ PlusVon Willi Winkler
  • Vatikan
    :„Habemus papam“ war gestern

    Spötter werden sagen, auch die Kirche sei mit ihrem Latein am Ende. Aber das hieße, die Tragweite dieser Entscheidung zu verkennen: Die bisherige Amtssprache des Vatikans verliert ihren exklusiven Status.

    SZ PlusVon Willi Winkler
  • Zum Tod von Micha Brumlik
    :„Er war ein Intellektueller und kein Straßenkämpfer“

    Sie zählten zu den linken, liberalen Juden in Frankfurt, die in der 68er-Bewegung aktiv wurden: Daniel Cohn Bendit erinnert sich an seinen Freund Micha Brumlik.

    SZ PlusVon Daniel Cohn-Bendit
  • Neil Young
    :Der beste Krachmeister

    Neil Young hat sie alle überstanden: Aneurysma, Scheidung, Spotify, den ungebetenen Fan Donald Trump – und nebenbei immer seine herrlich versponnene Musik gemacht. Eine Verneigung zum 80.

    Von Willi Winkler
  • Todestag
    :„Helmut Schmidt in Saft und Kraft“

    Was hätte der Kanzler getan? Zwei Hamburger Zeitungen fragen, wie der vor zehn Jahren verstorbene Welterklärer, Herausgeber und Raucher unsere Krisen lösen würde. Doch die Ikonisierung kennt Grenzen.

    SZ PlusVon Willi Winkler
  • Wehrpflicht-Debatte
    :Wer will unter die Soldaten?

    Wehrgerechtigkeit, Vaterlandsliebe, Heldentum: Damit haben sich schon Horaz, Schiller und „Creedence Clearwater Revival“ beschäftigt. Eine kleine Kulturgeschichte des Kriegsdienstes.

    SZ PlusVon Willi Winkler
  • Nachruf
    :Herzlichst

    Franz Josef Wagner artikulierte in der „Bild“ in den kürzesten Sätzen, die sich bilden ließen, das gesündeste Volksempfinden. Nun ist der Kolumnist und Schriftsteller gestorben.

    SZ PlusVon Willi Winkler
  • Politische Rhetorik
    :Heuchelmörder im Hohen Haus

    Moralische Anwürfe statt Argumente – so machen Abgeordnete im Bundestag gern Punkte. Über den rhetorischen Kampfbegriff der „Heuchelei“.

    SZ PlusVon Willi Winkler
  • Glosse
    :Bayern hat die Superstars

    Wie in aller Welt kam Markus Söder auf die Idee, Hannah Arendt neben Franz Josef Strauß in der Walhalla zu verewigen? Ein garantiert authentischer Einblick in die Entscheidungsfindung des bayerischen Ministerpräsidenten.

    SZ PlusVon Willi Winkler
  • Iran-Contra-Affäre
    :Tatsächlich … Liebe

    Oliver North und Fawn Hall, zwei Protagonisten der Iran-Contra-Affäre, die Ronald Reagan in den Achtzigerjahren fast seine Präsidentschaft kostete, haben geheiratet. Bei der Beerdigung von North’ Frau sollen sie sich wiederbegegnet sein.

    SZ PlusVon Willi Winkler
  • Peter Scholl-Latour und der BND
    :Deckname „Scholar“

    Peter Scholl-Latour hatte aus seinem Journalistenleben viel zu erzählen und tat es ausgiebig. Manchmal für das Fernsehen und manchmal für den BND, wie die ARD recherchiert hat.

    SZ PlusVon Willi Winkler
  • Fernsehen
    :Söhne Stammheims

    Ein neuer ARD-Film von Niki Stein und Stefan Aust macht aus dem großen Drama um die RAF ein Kammerspiel in der Gefängniszelle.

    SZ PlusVon Willi Winkler
  • Buch über „Das Kanzleramt“ in der frühen BRD
    :Diese lästige Demokratie

    NS-Vergangenheit verharmlosen, alte Kameraden fördern, Pressefreiheit und Forschung behindern – das war der Dreiklang aus dem Bonner Kanzleramt bis zum Ende der 1960er. Eine umfassende Studie bringt bislang unbekannte Details aus der Schaltzentrale der Macht ans Licht.

    SZ PlusRezension von Willi Winkler
  • Beisetzung von Franziskus im TV
    :Die Angst vor dem Wegschauen der Zuschauer

    Kein Zweifel, die Trauerfeierlichkeiten für Papst Franziskus sind ein Fest für die Augen. Damit diese den Zuschauern während der Liveübertragung von ARD und ZDF nicht zufallen, erschaffen sich die Kommentatoren ihre eigenen Gänsehautmomente – und besabbeln das Offensichtliche.

    Von Willi Winkler
  • Rolf Dieter Brinkmann
    :So viel Genie muss sein

    Der einzige proletarische Dichter, den sich die Nachkriegsliteratur geleistet hat, unübertroffen in seinem Zorn, kam bei einem Unfall ums Leben – vor genau fünfzig Jahren: Zwei neue Bücher erinnern an Rolf Dieter Brinkmann.

    SZ PlusVon Willi Winkler
  • Literatur
    :Schüttet H-Milch auf die Straßen

    Rachel Kushners Roman „See der Schöpfung“ erzählt von einem Frankreich zwischen EU-Agrarindustrie und Steinzeit-Antikapitalisten. Eine Feier des Ökoterrorismus? Dafür hat sie viel zu viel Humor.

    SZ PlusVon Willi Winkler