Urheberrecht "Erst recht die Kreativen werden nicht mehr Geld sehen"

Upload gescheitert: Dieses Symbol könnten in Zukunft mehrere Kreative zu Gesicht bekommen.

(Foto: Quelle: Youtube)

Die EU will verhindern, dass bei Portalen wie Youtube geschützte Inhalte zu sehen sind. Aber die Reform verfehlt den Sinn des heutigen Meinungsaustausches im Netz, erklärt der Jurist Reto Hilty.

Interview von Andreas Zielcke

Europaweit werden am 23. März große Demonstrationen gegen die geplante Reform des Urheberrechts der EU erwartet. Am 26. März will das EU-Parlament darüber abstimmen. Der Widerstand richtet sich vor allem gegen die Verpflichtung von Providern wie Youtube, das Hochladen geschützter Werke zu verhindern. Die Protestierenden wittern "Zensur". Worum geht es dabei rechtlich?

SZ: Artikel 13 der geplanten EU-Richtlinie will verhindern, dass kommerzielle Portale geschützte Inhalte anbieten, die ohne Einwilligung ihrer Urheber hochgeladen wurden. Was ist daran falsch?

Reto Hilty: Wenn ...

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