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Sofia Coppola:"Es gibt Konstellationen im Leben, wo einfach alles passt"

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Sehnt sich nach Leichtigkeit: Regisseurin Sofia Coppola.

(Foto: Jamie McCarthy/AFP)

17 Jahre nach "Lost in Translation" hat Sofia Coppola wieder mit Bill Murray gedreht - eine leichte Entscheidung war das aber nicht. Ein Gespräch über alte Väter, neue Genderregeln und die Freiheit der Kunst.

Interview von Tobias Kniebe

Der Hintergrund, vor dem Sofia Coppola ihr Videointerview aus New York gibt, könnte minimalistischer nicht sein. Eine weiße Wand, darin eine geschlossene weiße Tür und ein Fenster mit geschlossenen weißen Fensterläden. In seiner leeren weißen Makellosigkeit sieht das ein wenig nach Puppenstube aus, ein starkes Statement, das sich zugleich dem Versuch einer Deutung widersetzt. Als die Tür zwischendrin mal einen Spalt breit geöffnet wird, und dann nach zwei Sekunden wieder geschlossen, stellt sich fast Dramatik ein. Davor aber sitzt eine unprätentiöse, freundliche Frau, die sich öfter mal durch die perfekt fallenden Haare fährt.

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