"Joker" im Kino:Der wunde Punkt

Joaquin Phoenix

"Alles was ich habe, sind negative Gefühle", sagt Arthur alias "Joker", gespielt von Joaquin Phoenix.

(Foto: AP)

Der Kinofilm "Joker" löst in den USA Wut und Begeisterung aus. Er zeigt Hass, Verbitterung und Gewalt, die kaum zu ertragen ist. Und wirkt wie die düstere Vision der Wahlschlacht, die dem Land bevorsteht.

Von David Steinitz

Wie gefährlich ist dieser Film? Als das amerikanische Drama "Joker" über einen psychisch kranken Mann, der zum Mörder wird, vor wenigen Wochen Premiere beim Festival von Venedig hatte, wurde es frenetisch gefeiert. Dann traf beim Studio Warner, das den Film produziert hat, ein offener Brief der Hinterbliebenen des Aurora-Massakers ein. In der Stadt hatte 2012 ein junger Mann in einem Multiplexsaal zwölf Menschen erschossen und 58 weitere verletzt. Für seine Tat hatte er sich eine Vorstellung des Films "The Dark Knight Rises" ausgesucht, der im Universum der Comicfigur Batman spielt - genau wie "Joker".

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