Serie "Prachtbauten":Wenn Denkmäler unbezahlbar werden

Lesezeit: 5 min

Opernhaus am Rhein, Düsseldorf

Die Düsseldorfer Oper ist Patchwork: Gebaut 1875, bei einem Bombenangriff 1943 beschädigt, in den Fünfzigern wieder repariert und erweitert.

(Foto: Hans Jörg Michel)

Die Düsseldorfer Oper steht unter Denkmalschutz. Immer wieder werden notdürftige Sanierungen vorgenommen - und die Kosten steigen. Abriss und Neubau scheinen unausweichlich.

Von Alexander Menden

Im Foyer der Deutschen Oper am Rhein sorgen derzeit Stahlstützen dafür, dass das Dach des Vorbaus nicht einstürzt. "Zwischensicherung" nennt sich diese Maßnahme. Ein Problem, das sich mit einer Betonsanierung lösen ließe. Aber es ist zugleich auch symptomatisch für die Gesamtlage des Düsseldorfer Hauses. Lange ist an solchen Symptomen herumgedoktert worden. Gewerke wurden in andere Gebäude ausgelagert, immer wieder notdürftige Sanierungen vorgenommen - 30 Millionen hier, zehn Millionen da, monatelange Betriebsunterbrechungen. Der kapriziöse Bühnenaufzug streikt gerne.

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