Biografisches Erinnerungsbuch "BE" – ... von Doris Dörrie fast in den Selbstmord getrieben wurde

Es war Doris Dörrie, die Bernd Eichinger bei dem Film "Ich und Er" (1988) in die bis dahin schwerste Krise seiner Laufbahn stürzte. Die Idee zu dem Film stammte von Uli Edel, einem seiner ältesten Freunde, Filmhochschulgefährten und Vertrauten.

Eichinger nahm sie ihm weg, um sie Dörrie anzuvertrauen - die nach ihrem Millionenerfolg mit "Männer" gerade heiß gehandelt wurde. Schon das eine Art Verrat, der aber dann noch dadurch getoppt wurde, dass Eichinger mit Dörrie überhaupt nicht klarkam. Ihre Auseinandersetzungen gipfelten darin, dass sie ihn in New York vom Set des Films verbannte.

Damals stand er am Fenster des New Yorker Hotels, starrte in den Abgrund, nahm sogar mehrmals Anlauf. Am Ende fehlte ihm der Mut. Doch obwohl er mehr als zwanzig Jahre später starb, nahm Bernd Eichinger ...

Am Set von "Ich und Er" kamen Doris Dörrie (zweite von links) und Bernd Eichinger (links) überhaupt nicht miteinander klar, doch elf Jahre später bei der Premieren-Party von "Erleuchtung garantiert" sah die Beziehung wieder lockerer aus - an der Seite von Uwe Ochsenknecht (zweiter von rechts).

Bild: RUMPF, STEPHAN 5. September 2012, 16:512012-09-05 16:51:47 © SZ vom 05.09.2012/pak/rus