Manche Stars sind so bedeutend, dass es nicht allein ihr Erscheinen ist, das uns elektrisiert. Beyoncé zum Beispiel bringt nicht nur ihre eigene Inflation mit, wie unlängst in Schweden geschehen, wo alles teurer wurde, nur weil sie da war, sondern das halbe amerikanische Publikum. Dieses fliegt lieber ins seltsame Europa, um der madonnenhaften Spandex-Ikone auf dem fremden Kontinent zuzujubeln, weil das inkl. Flugtickets nach Köln-Bonn, Motel One und dem erhofftem Aus-den-Augen-Bluten immer noch günstiger ist, als den Ticketwahnsinn im Heimatland mitzumachen und sich dort von dieser besonders hyperkapitalistischen Künstlerin bis auf den letzten Cent auswringen zu lassen.
Glamour im QuadratTaylor Swift am Rhein-Herne-Kanal
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Die Sirene aus Nashville kommt nach Gelsenkirchen? Willkommen im Emscherflorenz, ruft unser Experte: Ein Reiseführer für den Superstar.
Von Micky Beisenherz
