Effizienz:Kann man sich autark mit Energie versorgen?

Lesezeit: 5 min

Effizienz: Das Haus als Kraftwerk: Drei Viertel des Bedarfs an Heizenergie deckt Matthias Gemeinhardt mit Solarthermie.

Das Haus als Kraftwerk: Drei Viertel des Bedarfs an Heizenergie deckt Matthias Gemeinhardt mit Solarthermie.

(Foto: Udo Geisler/Gemeinhardt AG/Sonnenhaus-Institut)

Wärmepumpe, Photovoltaik, Solarthermie: Wegen der hohen Preise wollen viele Haushalte selbst Strom und Wärme erzeugen. Wie das am besten gelingt - und warum völlige Unabhängigkeit kaum zu erreichen ist.

Von Ralph Diermann

Das Einfamilienhaus der Familie Gemeinhardt im oberfränkischen Döhlau - zeitgemäße Architektur, bodentiefe Fenster, weiß verputzt - würde wohl in keinem Neubaugebiet des Landes groß auffallen. Wäre da nur nicht das steil aufragende Satteldach, das statt mit Schindeln oder Ziegeln auf ganzer Fläche mit Photovoltaik-Modulen und Solarthermie-Kollektoren gedeckt ist. Der ungewöhnliche Neigungswinkel ist dem besonderen Energiekonzept des Hauses geschuldet: Wenn im Winter die Sonne tief steht, kann die Familie mehr Strom und Wärme erzeugen, da die Strahlen dann in einem günstigeren Winkel auf das Dach treffen. Das ist von Vorteil, weil der Energiebedarf des Haushalts im Winter weit höher ist als im Sommer.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Zigarettenrauch
Essay
Rauchen, um sich ganz zu fühlen
Mutlose Mädchen
Psychologie
"Die Töchter wollen nicht so ein Leben wie ihre erschöpften Mütter"
Erbschaft
Jetzt noch schnell das Haus verschenken
Silvester Menü
Essen und Trinken
»Beim Kochen für Gäste geht es auch um Anerkennung«
Enjoying the fresh sea air; loslassen
Liebe und Partnerschaft
»Solange man die Emotionen zulässt, ebben sie auch wieder ab«
Zur SZ-Startseite