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Karriere:So gelingt Teilzeit

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Vor allem wenn die Kinder klein sind, will meist ein Elternteil weniger arbeiten. Leider spielt der Arbeitgeber nicht immer mit.

(Foto: Josep Rovirosa/imago images / Westend61)

Viele Arbeitnehmer in Deutschland würden gerne weniger arbeiten. Doch auf was muss man achten, wenn man auf Teilzeit reduzieren will? Ein Leitfaden.

Zu viel, zu wenig, zu unflexibel: Millionen Erwerbstätige in Deutschland sind unzufrieden mit ihrer Arbeitszeit. Das belegen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Etwa 2,2 Millionen Berufstätige zwischen 15 bis 74 Jahren würden demnach gerne länger arbeiten, gut 1,4 Millionen sehnen sich nach weniger Wochenstunden. Das ist ein erstaunlicher Befund, denn das deutsche Arbeitsrecht bietet diverse Möglichkeiten, Beruf und Privatleben aufeinander abzustimmen. "Zwar ist es nach wie vor einfacher, die Stundenzahl zu reduzieren als nach einer Teilzeitphase wieder aufzustocken", sagt Martin Greßlin, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Partner bei SKW Schwarz in München. "Wer vorausschauend plant, kann seine Belastung aber gut an die jeweilige Lebenssituation anpassen, ohne Nachteile für die Karriere befürchten zu müssen." Es lohnt sich also, zu wissen, was das Arbeitsrecht erlaubt - und welche Grenzen es zieht. Ein Überblick.

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