Business-School-Ranking:Wettbewerb um Nachhaltigkeit

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In der internationalen Rangliste "Better World MBA" schneidet eine Reihe von Programmanbietern aus englischsprachigen Nationen gut ab. Zwei deutsche Business Schools verbessern sich deutlich.

Business Schools stehen nicht mehr nur im Wettbewerb um wissenschaftliches Ansehen, internationale Bekanntheit oder die nach dem Studienabschluss zu erwartenden Gehälter. Inzwischen ist das Thema Nachhaltigkeit im Hinblick auf die Lehre ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal. Die Führungskräfte der Business Schools sowie Studieninteressierte blicken daher auch auf das Ranking "Better World MBA" des kanadischen Magazins Corporate Knights.

Für dessen jüngstes Ranking 2021 wurden knapp 150 MBA-Programm-Anbieter miteinander verglichen. Dabei fällt auf, dass eine ganze Reihe US-amerikanischer, britischer und kanadischer Schulen auf den ersten 20 Plätzen rangieren. Auf den ersten 40 Plätzen der Liste finden sich aber auch europäische Anbieter. Einen großen Sprung nach oben gemacht hat die University of St. Gallen, die neuerdings Platz neun belegt. Im Ranking für 2021 rangierte die Schweizer Hochschule indes noch auf Platz 58. Den ersten Platz in Sachen Ressourcenschutz nimmt, wie auch in der vergangenen Saison, die australische Griffith Business School ein. Den zweiten Platz belegt die Maastricht University - School of Business and Economics (Niederlande), Platz drei die Warwick Business School (Großbritannien). Auf den Plätzen vier und fünf sind zwei kanadische Einrichtungen zu finden: die Schulich School of Business und die Gordon S. Lang School of Business and Economics.

In Sachen Nachhaltigkeit geht auch an deutschen Business-Schulen etwas voran. So rückte die WHU - Otto Beisheim School of Management von Platz 60 auf Platz 23 vor. Und die Mannheim Business School tauschte ihren 49. Platz im Ranking 2020 nunmehr gegen den deutlich besseren 26. Platz.

Bewertet wurden für "Better World MBA" sieben Kriterien, zu denen Pflichtveranstaltungen zur Nachhaltigkeit sowie Veröffentlichungen pro Fakultätsmitglied zu Klimaschutzthemen im Jahr 2020 gehörten. In die Bewertung floss auch mit ein, wie sich Business Schools angesichts der Themengebiete Gender Studies und Diversity positioniert.

Weiterführende Informationen zu diesem Ranking bietet das Portal des Magazins Corporate Knights.

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