Berufs-Knigge für Südafrika:Was man anzieht

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In Südafrika gibt es nicht weniger als elf offizielle Sprachen. Wen diese Zahl erst mal erschlägt, dem sei zur Beruhigung gesagt, dass man mit Englisch bestens durchkommt. Das muss man nicht perfekt beherrschen, aber zumindest verhandlungssicher. Natürlich kann man sein Gegenüber mit einer freundlichen Begrüßung auf Afrikaans oder Xhosa beeindrucken (findet man in guten Reiseführern), allerdings sollte man sich dabei sicher sein, es wirklich mit einem Buren oder Xhosa zu tun zu haben - und nicht etwa mit einem stolzen Briten oder Zulu.

Berufs-Knigge für Südafrika: Schwarzer Anzug muss nicht sein. In Südafrika ist die Kleidungsordnung legerer.

Schwarzer Anzug muss nicht sein. In Südafrika ist die Kleidungsordnung legerer.

(Foto: AP)

Vom Hochland und ein paar Wochen im Winter abgesehen, ist Südafrika ein heißes Land. Schon aus praktischen Gründen läuft hier nur, wer es nicht anders verdient, in schwarzem Anzug und Schlips herum. Die Kleiderordnung fällt um einiges praktischer und legerer aus als in Mitteleuropa, es herrscht Business Casual. Also lieber eine Khaki-Hose zu viel einpacken als einen weiteren Anzug. Und nicht wundern: Zum Straßenbild gehört, dass auch weiße Kinder und Erwachsene barfuß unterwegs sind: kein Ausdruck von Armut, sondern von Lässigkeit und Naturverbundenheit.

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