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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Coronavirus in Deutschland: Vorsicht statt Panik

Ein Deutscher hat sich mit dem Coronavirus aus China infiziert. Wie man sich schützen kann und warum vielleicht manche Maßnahmen aus China gar nicht so sinnvoll sind.

Das Coronavirus aus China hat Deutschland erreicht. Im Landkreis Starnberg hat sich ein Angestellter der Automobilzulieferers Webasto bei einer chinesischen Kollegin angesteckt. Auch wenn es ihm gut geht: Er ist mit mindestens 40 anderen Menschen in Kontakt gekommen.

Ziemlich sicher ist das eine Tröpfchen- und Schmiereninfektion, sagt Hanno Charisius vom Wissensressort der SZ. Mit Abstand zu Erkrankten und gewöhnlichen Hygieneregeln wie regelmäßigem Händewaschen könne eine Infektion meist vermieden werden. Behandelt würden derzeit nur Symptome, die jedoch sehr einer Grippe ähneln würde. Wenn man in jüngster Zeit keinen Kontakt zu Personen aus der Region um Wuhan hatte, solle man nicht in Panik geraten. Charisius bezweifelt zudem die Wirksamkeit von Quarantänemaßnahmen wie sie in China angewendet werden. Solche Isolierungen würden immer auch unterlaufen.

Weitere Nachrichten: Anklage gegen Netanjahu, Briten beteiligen Huawei an 5G-Netz.

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© SZ.de/lala
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