bedeckt München

Ketamin gegen Depression:"Ich hatte keine Hoffnung mehr"

Ketamin ist eigentlich ein Narkosemittel - und auch als Partydroge bekannt.

(Foto: SZ-Collage, Foto: dpa)

Das Narkosemittel Ketamin soll Patienten mit Depressionen helfen, bei denen andere Verfahren wenig fruchten. Doch kann es halten, was die Forschung verspricht?

Von Jan Schwenkenbecher

Es ist viertel vor zehn Uhr an einem Donnerstagmorgen, da tritt die Stationsärztin ins Zimmer und stellt Christiane Lind jene Frage, die für sie als die Frage aller Fragen gelten dürfte. Lind sitzt auf einem Holzstuhl, die langen schwarzen Haare mit einem Glitzerreif hinter die Ohren geschoben. Die 29-Jährige trägt ein blaues, ärmelloses Top, Jeans-Shorts und Plateau-Sandalen, aus denen rot lackierte Fußnägel schauen. Auf dem Tisch brummt ein Ventilator gegen die Hitze. "Hallo, wie geht es Ihnen?", fragt die Ober-ärztin.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Frühlingswochenende - Ausflügler am Starnberger See
Coronavirus-Pandemie
"Wenn es windstill ist, stecken sich Menschen auch draußen an"
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Wirecard
Catch me if you can
Buchladen SHE SAID
NS-Zeit und Migranten
Das Erbe
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Zur SZ-Startseite