bedeckt München 30°

Gehacktes Handy:Der Verdacht

handy
(Foto: Illustration: Nishant Choski)

Unsere Autorin vermutet, dass ihr Handy gehackt worden ist. Ist das jetzt Paranoia oder Realität? Und vor allem: Was soll sie jetzt tun?

Von Xifan Yang, SZ-Magazin

"Spionagesoftware auf Ihrem Handy? Aus China?" In der Stimme des IT-Spezialisten ist ein Anflug von Unruhe zu hören. "Wenn das so ist - dann sollten Sie es SOFORT ausschalten und umgehend verschrotten." Umgehend. Okay. Mein Atem stockt. Die Gedanken rasen. Zehntausende Fotos weg. Unzählige Kontakte. SMS. Notizen von Dutzenden Reisen. Die Chatverläufe der letzten sieben Jahre (mein zweites Gedächtnis). Alle möglichen Passwörter. Mein ganzes Berufsleben. Weg. Ein Back-up wäre sinnlos, sagt der Mann am Telefon weiter. Denn die Schadsoftware oder was auch immer sich womöglich in mein iPhone geschlichenhatte, würde sich einfach mit dem Back-up in das neue Gerät fortpflanzen. Großartig, denke ich. Da kann ich mich ja gleich selbst verschrotten.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Father and daughter taking a nap cuddling with teddy bear model released Symbolfoto property releas
Familientrio
Mama, darf ich bei dir schlafen?
Finanzskandal
Der Mann, der Wirecard stürzte
Generation Z Essay Teaser
Jugend in der Pandemie
Generation Corona
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Sexualität
Warum die Deutschen immer weniger Sex haben
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB