ComputerspieleSieben Spiele-Highlights der Gamescom

Mafia-Morde zu Jazz-Klängen, mit der VR-Brille Captain Kirk spielen, in einer barbarischen Zukunft mit Pfeil und Bogen Roboter jagen: Aufregendes von der Spiele-Messe im Schnellcheck.

Mafia III

Amerikanische Südstaaten im Jahre 1968: "Damals, als Lincoln Clay auf die Mafia losgegangen ist", erzählt ein älterer Polizist in die Kamera eines Dokumentarfilmers, "herrschte Krieg auf den Straßen von New Bordeaux". Krimiautor James Ellroy hat in Romanen wie "Ein amerikanischer Albtraum" oder "L.A. Confidential" eine zynische und grimmige Parallelgeschichte Amerikas erzählt. Das Open-World-Actionspiel "Mafia III" versucht, das nachzuahmen.

Die Grimmigkeit, von der der digitale Polizist spricht, ist angemessen. Lincoln Clay ist von der Mafia übel betrogen worden, seine ganze Familie wurde ermordet, er selbst mit einer Kugel im Kopf zurückgelassen. Wieder genesen sinnt er auf Rache - und will in New Bordeaux, einer fiktiven Stadt in Louisiana, einen eigenen Mafia-Clan gründen.

Das Spiel bedient sich des Spielprinzips der aus dem gleichen Spieleverlag stammenden "Grand Theft Auto"-Serie, der Spieler kann seine Verbrecher- und Rächerkarriere also verhältnismäßig frei gestalten: mit verschiedensten Drogen, Autos, Waffen. In Kämpfen steht es ihm frei, mit Schrotflinte und vollautomatischer Waffe durch die Gegend zu stürmen, oder sich mit Schalldämpfer an feindliche Mafiosi anzuschleichen. Im Hintergrund liefern den Südstaaten-Flair des Jahres 1968: Nachrichtensendungen über den Vietnamkrieg und Jazz. Viel Jazz.

Der Trailer zum Spiel

Bild: 2K Games / PR 23. August 2016, 09:412016-08-23 09:41:58 © SZ.de/jab