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Bildung - Erfurt:Verband: Mehr Unterstützung für junge Lehrer mit Kindern

Ausbildung
Ein leeres Klassenzimmer. Foto: Bodo Schackow/zb/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Erfurt (dpa/th) - Da die Corona-Krise junge Lehrerinnen und Lehrer mit eigenen Kindern belaste, pocht der Junge Thüringer Lehrerverband (Junge tlv) auf mehr Entgegenkommen für diese Gruppe. Auch diese Lehrer seien davon betroffen, wenn die Schulen ihrer Kinder pandemiebedingt schließen müssten, denn längst nicht alle hätten Anspruch auf Notbetreuung, so ein Argument des Verbands. Die Verantwortlichen in der Politik dürften die Probleme nicht ignorieren, sagte Tim Reukauf, Sprecher des Jungen tlv, laut Mitteilung von Donnerstag. "Sonst stehen sie in absehbarer Zeit vor einem so großen Personalproblem, dass der heutige Lehrermangel im Rückblick geradezu harmlos aussehen wird."

Bei der Einsatzplanung müsse mehr Rücksicht auf Kolleginnen und Kollegen mit eigenen betreuungspflichtigen Kindern genommen werden, lautet daher eine Forderung der jungen Lehrer. Auch das Angebot der Notbetreuung solle für sie erweitert werden. Zudem müssten Schulen besser ausgestattet werden. Dabei gehe es etwa um die Funktionalität der Schulcloud, über die Kinder zu Hause unterrichtet werden können. Die Unterstützung von Schulpsychologen, Schulsozialarbeitern, Schulgesundheitsfachkräften, aber auch von IT-Experten werde ebenfalls benötigt, so Reukauf.

Grundlage für die Forderung sind Ergebnisse einer nicht repräsentativen Online-Umfrage, die der Junge tlv Ende März zum Thema Mehrfachbelastung in der Pandemie unter knapp 400 Teilnehmern durchgeführt hatte.

© dpa-infocom, dpa:210506-99-495307/2

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