Studiengang über den Tod "Sterben ist ja kein Fulltime-Job"

Der Allgäuer Rupert Scheule, 49, lehrt seit dem vergangenen Jahr am Lehrstuhl für Moraltheologie der Universität Regensburg. Neben seiner Professur arbeitet er als Diakon.

(Foto: Privat)

Der Theologe Rupert Scheule bereitet einen Studiengang zum Tod vor. Er erklärt, warum Humor für Sterbende so wichtig ist, worum es sich bei perimortaler Kompetenz handelt und warum Menschen nach einem Atemstillstand noch hören können.

Interview von Andreas Glas, Regensburg

In Regensburg kann man bald den Tod studieren. Die Theologie-Fakultät entwickelt gerade ein Fach, das in Deutschland einzigartig ist: perimortale Kompetenz. In zwei Jahren soll es losgehen. Was es damit auf sich hat, erklärt Rupert Scheule, 49, im Interview. Er und sein Team haben sich den Studiengang ausgedacht. Scheule ist Theologe und nebenher als Diakon tätig.

SZ: Der Tod als Studienfach. Kann man junge Menschen dafür ernsthaft begeistern?

Rupert Scheule: Da bin ich mir sicher. Denken Sie nur mal an ...

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