Unterricht in der Pandemie:Sollen Bayerns Schulen um jeden Preis aufbleiben?

Lesezeit: 4 min

Bamberg, Deutschland 08. Februar 2021: Ein Kind sitzt an einem Küchentisch und löst Aufgaben in einem Schulheft. Auf dem

Immer mehr Schüler lernen wieder von zu Hause, weil das Gesundheitsamt sie in Corona-Quarantäne schickt. Für die Lehrer in den Klassenzimmern führt das zu einer komplizierten Doppelbelastung.

(Foto: K. Schmitt/imago)

3 G, Quarantäne, Homeschooling: Der Unterrichtsbetrieb wird zunehmend zum Kraftakt. Doch das Kultusministerium will die Weihnachtsferien nicht vorziehen.

Von Viktoria Spinrad

Am Freitag war es mal wieder so weit: Der Corona-Test eines Schülers am Sonderpädagogischen Förderzentrum Landshut war positiv. Einen "armen Wurm" nennt Schulleiter Hans Lohmüller den Fünftklässler: Der wurde aus dem Unterricht geholt, in einen Gruppenraum gesetzt und musste dort auf seine Eltern warten. "Da sieht man die Panik in den Augen", sagt der Landesvorsitzende des Verbands der Sonderpädagogen. Derweil versuchte Lohmüller, dem Bub gut zuzureden. Er brauche keine Angst haben, habe er ihm versichert. Für Kinder sei das Virus nicht so schlimm, aber er müsste jetzt zu Hause bleiben, um keinen anzustecken.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Kueche praktisch
Essen und Trinken
»So breite Schubladen wie möglich«
Coronavirus
Wie gefährdet sind Kinder?
Ex-Priester Anselm Bilgri
"Ich möchte zu einer Kirche gehören, wo Schwulsein keine Sünde ist"
Kaffee-Trend
Espressomaschinen sind die neuen Autos
Chinas Reiche
Ich bereue nichts
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB