Bierkrise:Der Mann, der Oettinger retten soll

Bierkrise: Stefan Blaschak ist seit Juli Chef der schwäbischen Großbrauerei Oettinger. Er will dem Unternehmen ein neues Image verpassen und es zum modernen Getränkehersteller umwandeln.

Stefan Blaschak ist seit Juli Chef der schwäbischen Großbrauerei Oettinger. Er will dem Unternehmen ein neues Image verpassen und es zum modernen Getränkehersteller umwandeln.

(Foto: Stephan Rumpf)

Mit Billigbier ist die schwäbische Brauerei groß geworden, doch der Ruf ist miserabel. Stefan Blaschak will den wankenden Bierriesen zum modernen Getränkehersteller formen und das miese Image seiner Marke aufpolieren. Eine große Aufgabe.

Von Thomas Balbierer, Oettingen

Wenn Stefan Blaschak sein Auto auf das Gelände von Oettinger rollt, muss er parken, wo gerade Platz ist. Einen Chefparkplatz gibt es nicht. Sein Büro ist mit farblosen Funktionsmöbeln bestückt, an der Wand hängt ein Werbekalender, wie ihn Firmen gerne an Kunden verschenken. Spärlicher könnte man ein Chefzimmer kaum einrichten. Die einzige Dekoration besteht aus ein paar bunten Getränken, die zum Teil schon abgelaufen sind. "Das würde ich nicht trinken", sagt Blaschak über eine Dose mit asiatischem Schriftzug und lacht.

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