Friedrich-Alexander-Universität:Investitionen an Erlanger Uni

Nach Vorwürfen, der Baubestand der FAU werde vernachlässigt, geht der Freistaat in die Offensive.

Nach Vorwürfen, der Freistaat investiere in eine neue Uni in Nürnberg, vernachlässige aber den Baubestand der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), hat die Staatsregierung laufende und künftige Bau- und Sanierungsmaßnahmen an der größten bayerischen Uni außerhalb Münchens vorgestellt. Insgesamt komme man auf "15 Großbauprojekte, die in den letzten Jahren fertiggestellt wurden oder bei denen aktuell die Bagger rollen", sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) in Erlangen. Für weitere bereits genehmigte Projekte habe der Freistaat seit 2019 "rund eine Milliarde Euro in Teilen ausgegeben oder fest verplant". Damit verbessere man die Studienbedingungen von 20 000 FAU-Studierenden, "der halben Universität" also. So sei nun die Ausschreibung einer neuen Heimat im Bereich Erziehungswissenschaften erfolgt.

Außerdem seien für 2022 Planungsmittel fürs Markgrafenschloss vorgesehen, zentrales Repräsentationsgebäude der Uni. Deren Generalsanierung rücke damit in greifbare Nähe. Dies zeige: "Wir stehen zur FAU und ihrer Weiterentwicklung", sagte Sibler. Die FAU leuchte "weit über Erlangen und Bayern hinaus", erklärte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). So stehe der Umbau des Himbeerpalasts an, das neue Audimax- und Hörsaalzentrum der Philosophischen Fakultät, die Finanzierung sei gesichert.

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