In der Glaubwürdigkeitsfalle:Es war einmal die CSU

Franz Josef Strauß beim Wahlkampf in Rosenheim, 1965

Da war die Welt der CSU noch in Ordnung: Franz Josef Strauß spricht auf einer Wahlkampfveranstaltung in einem Bierzelt in Rosenheim.

(Foto: dpa/SZ Photo)

Die Partei hat nicht nur bei dieser Bundestagswahl hohe Verluste eingefahren, sondern auch schon vorher. Nun wird viel über die Gründe spekuliert. Eine Spurensuche an der Basis.

Von Andreas Glas, Roding

Der Treffpunkt, den Johannes Krüger gewählt hat, ist eine Bar mit angeschlossener Spielhalle. Drüben im "Goldplay 7" dudeln die Daddelautomaten, hier im "Coco" röhrt es aus den Lautsprecherboxen. Bonnie Tyler singt "It's a Heartache". Herzschmerz also, passt irgendwie. Krügers Herz hängt ja wirklich an der CSU, an den "Schwoazn", wie man hier in Roding sagt, in der Oberpfalz, wo die Partei besonders schlimm abgestürzt ist bei der Bundestagswahl. Plakate kleben, Hände schütteln, "zack bumm, 50 Prozent", sagt Krüger, früher sei das einfach gewesen. Früher war das ländliche Bayern das Kapital der CSU. Jetzt? Ist alles kompliziert.

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