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Wolfgang Schreiber

Wolfgang Schreiber war von 1978 bis 2002 Musikredakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Davor: Studium der Philosophie, Germanistik und Geschichte in Mainz, Mailand und Regensburg. In Wien, wo am Haus-, Hof- und Staatsarchiv ein historisches Forschungsprojekt der Uni Mainz zu absolvieren ist, arbeitet er als Kulturkorrespondent für Rundfunk, Zeitungen, Zeitschriften. Dann München: Mit kritischem Ohr und Blick auf Musik und Musikbetrieb gilt das intensive Beobachten, Beschreiben dem Tun und Schaffen der lebenden Komponisten. Unbedingt treu bleibt er der SZ auch als freier Autor in Berlin. Seine Bücher: die Rowohlt-Monographie "Gustav Mahler", 1971; "Celibidache", 1992 (mit Konrad Rufus Müller und Harald Eggebrecht); "Große Dirigenten", 2005; "Claudio Abbado - der stille Revolutionär", 2019.

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    Kirill Serebrennikow bringt in Berlin Mozarts „Don Giovanni“ mit dem tibetanischen Totenbuch zusammen – und verrätselt dadurch das vertrackte Erotikstück endgültig.

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  • Favoriten der Woche – Empfehlungen der SZ-Redaktion
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    Ein Dirigent wird gut im Alter von etwa 60 Jahren, sagte Simon Rattle einmal. Mit 97 Jahren erscheint Herbert Blomstedt für drei Konzerte vor den Berliner Philharmonikern und zeigt, wie viel da noch kommen kann.

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