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Die Zukunft von BMW:BMW arbeitet an einer neuen Elektroauto-DNA

Project i war extrem teuer und ist trotzdem Gold wert - als Efficient Dynamics hoch zwei und als Heiligenschein für die Marke. Die kaum bezahlbare Karbon-Nummer wird man in diesem Umfang nicht ewig weiterfahren können, aber den Wechsel zum intelligenten (sprich günstigeren) Materialmix vollzieht die Marke wohl erst 2022.

Wie die neue DNA aussieht, verrät vermutlich schon ein Jahr früher das Projekt iX, das als i5 und i6 seit geraumer Zeit über dem Entwicklungszentrum FIZ kreist. Der als geräumiger Crossover, dem Audi Q6 e-tron nicht unähnlich, beschriebene iX soll mit Hilfe einer innovativen stahlintensiven Flachspeicher-Architektur aus der Kostenfalle fahren. Noch eine Architektur? Dieser Schritt ist eigentlich nur dann finanzierbar, wenn sich künftige Elektroautos in die modularen Front- und Heckantriebsbaukästen eingliedern lassen. Dort treffen sie auf Rekuperationssysteme mit 12 und 48 V, neue Assistenzkonzepte und in den Autos der großen Klasse auf den Power-eDrive-Antrieb mit mehr E-Leistung als Verbrenner-PS.

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Weiterhin Heckantrieb für Zweier Coupé und Cabrio

Der nächste Einser bedient sich von 2019 an der Gene des Zweier Tourer. Als Ersatz für den Zweitürer ist ein Zweier Gran Coupé mit gleicher Technik und verlängertem Radstand vorgesehen. Der ausschließlich mit Vierzylindern angebotene Viertürer wahrt damit den Respektabstand zum 3er. Warum die viertürige Einser-Limousine nicht gegen Audi-A3-Stufenheck und Mercedes CLA antreten darf, wissen nur die Vertriebsgötter vom Petuelring. Wenn es am Design liegt oder an der Materialqualität, dann wird sich der Wagen auch in China schwer tun.

Als Coupé und Cabrio bleibt der Zweier glücklicherweise dem Heckantrieb und damit auf Wunsch dem Reihensechszylinder treu. Weil diese beiden Kernwerte der Marke eher der Tradition verpflichtet sind, will BMW die Freude am Fahren künftig durch schnellere und sensiblere Regelsysteme aufwerten. Als zusätzliche X-Variante rollt im nächsten Jahr der X2 an der Start. Ein Jahr später macht sich der siebensitzige X7 auf die Jagd nach Audi Q7 und Mercedes GLS.

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Die Hierarchie innerhalb der Modellpalette ist stimmig

Die Hierarchie innerhalb der Modellpalette ist weitgehend stimmig. Nur in der großen Klasse knirscht es vernehmlich im Getriebe. Kommt ein neues Topmodell? Ist dafür besagter Supersportwagen besser geeignet als ein luxuriöses viertüriges Coupé? Soll dieses Auto als Neuner oder als Achter in den Handel kommen? In welchen Punkten muss sich das Coupé von den Limousinen unterscheiden, um eine eigene Baureihe zu rechtfertigen? Wäre es nicht sinnvoller und lukrativer, den Sechser zum Achter zu adeln und den Viertürer als Achter Gran Coupé zu positionieren?

Wäre, hätte, könnte. Der nächste 6er ist als Coupé und Cabrio nahezu serienreif (2018), das baugleiche Gran Coupé folgt ein Jahr später, Ende der Diskussion. Aber das Beispiel Achter/Neuner zeigt, dass man in München nicht verlernt hat, Chancen zu erkennen und zu bewerten. Vielleicht beschert uns diese aufgeschlossene Denkweise eines Tages doch noch die Reinkarnation des 02, einen souveränen Z9, den i1 als autonomen Stromer für die Stadt und mit dem ZX6 eine Symbiose aus Crossover und Sportwagen.

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