In Europa erwarten viele Katholiken mehr Offenheit und Toleranz von ihrer Kirche, doch der neue Papst dürfte andere Prioritäten haben. Er muss eine Reform der Kurie anstoßen - und grundsätzlich entscheiden, wie sich die katholischen Kirche angesichts ihrer schwindenden Macht und zahlreicher Konflikte positionieren will.
Von Matthias Drobinski, Rommehr...
Vom Plausch mit Fidel Castro bis zum Skandal um Holocaust-Leugner Williamson, vom Lehrschreiben über die Liebe bis zu Kondomen für männliche Prostituierte. Die wichtigsten Stationen des Pontifikats von Papst Benedikt XVI.
Von Martin Mühlfenzl und Oliver Das Guptamehr...
Mit seiner Regensburger Rede verärgerte Benedikt XVI. die Muslime, sein Umgang mit dem Holocaust-Leugner Williamson verprellte die Juden. Doch er setzte auch Akzente für den Fortschritt. Ein Überblick über das Vermächtnis des scheidenden Papstes.
Von Matthias Drobinskimehr...
Es ist offen, ob der Palästinenserführer Jassir Arafat mit einem radioaktiven Schwermetall vergiftet wurde. Ausschließen lässt es sich noch nicht - immerhin wurde ein ehemaliger KGB-Agent 2006 tatsächlich auf diese Weise ermordet. Anhängern von Verschwörungstheorien genügt das. Die Geschichte um Arafat hat sich eingereiht in die Theorien, die sich hartnäckig halten. Ein Überblick.
Von Markus C. Schulte von Drachmehr...
Nach dem missglückten Start des eigenen Kartendienstes hat Apple nun auch den direkten Verantwortlichen für das Smartphone-Programm entlassen. Zuvor hatte bereits ein anderer hochrangiger Manager das Unternehmen verlassen müssen.
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Der Fall hatte die katholische Kirche in eine schwere Krise gestürzt: Mehr als vier Jahre nach der Holocaust-Leugnung des britischen Bischofs Williamson wird das Regensburger Amtsgericht noch im Januar erneut verhandeln. Doch Williamson kommt wohl nicht persönlich.
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Neue Runde in der juristischen Aufarbeitung der Holocaust-Leugnung des britischen Bischofs Williamson geht in eine neue Runde. Das Amtsgericht Regensburg verhandelt heute erneut wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung. Die erste Verurteilung zu einer Geldstrafe wurde von einer höheren Instanz aufgehoben.
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Vor vier Jahren leugnete er den Holocaust und stürzte die katholische Kirche in eine schwere Krise: Jetzt wird der Fall des britischen Bischofs Williamson erneut verhandelt. Seine Anwälte fordern vor dem Regensburger Amtsgericht eine Einstellung des Verfahrens.
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Der ultrakonservative britische Bischof Williamson, der die Existenz von Gaskammern bestritten hat, wird einmal mehr wegen Volksverhetzung verurteilt. Doch es war wohl nicht der letzte Prozess.
Von Wolfgang Wittl, Regensburgmehr...
Gerade erst hat ihn das Amtsgericht Regensburg wegen Volksverhetzung verurteilt, doch auch nach dem vierten Prozess gegen Holocaust-Leugner Williamson ist kein Ende der Auseinandersetzung in Sicht. Nun hat der Brite Berufung eingelegt.
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Papst Benedikt XVI. war der erste deutsche Papst seit 500 Jahren. Die Skandale um sexuellen Missbrauch in katholischen Einrichtungen prägten seine Amtszeit genauso wie seine historische Begegnungen mit Fidel Castro oder dem Internet. Sein Wirken
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Wegen Volksverhetzung war der Holocaust-Leugner Richard Williamson verurteilt worden - doch aus formaljuristischen Gründen wurde der Richterspruch kassiert. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft erneut Strafbefehl gegen den Traditionalistenbischof beantragt.
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Der Kammerdiener des Papstes sei ganz allein verantwortlich für das Verschwinden vertraulicher Dokumente aus dem engsten Umfeld Benedikts, hieß es bislang immer aus dem Vatikan. Nun soll plötzlich ein zweiter Mann angeklagt werden. Sollten die Verschwörungstheoretiker am Ende doch recht behalten?
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Meinung
"Verräter" nennen ihn manche. Weil er mit seinem Buch "Sua Santità" Vorgänge publik gemacht hat, die der Heilige Stuhl lieber im Dunkeln gelassen hätte. Versäumnisse beim Umgang mit Fällen von sexuellem Missbrauch beispielsweise. In der SZ erklärt der Journalist und Autor Gianluigi Nuzzi, warum die Veröffentlichung der Vatikan-Interna die Kirche besser machen wird.
Ein Gastbeitrag von Gianluigi Nuzzimehr...
"Ich glaube, es gab keine Gaskammern": So ließ sich Traditionalisten-Bischof Williamson in einem Interview zitieren. Dafür droht ihm jetzt ein Prozess wegen Volksverhetzung. Das Amtsgericht Regensburg hat Strafbefehl gestellt.
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Die erzkonservative Piusbruderschaft hat Richard Williamson ausgeschlossen. Der Bischof habe sich seit Jahren von der Leitung der Priesterbruderschaft entfernt. Ein Sprecher verwies zudem explizit auf umstrittene Interview-Äußerungen.
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Hosen sind nichts für Frauen und es sind höchstens 300.000 Juden umgekommen: Das Weltbild von Bischof Richard Williamson ist bizarr. Weil er auch den Holocaust geleugnet hat, steht er nun vor Gericht.
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Druck aus Rom: Der erzkonservative Bischof Richard Williamson soll von seinen Holocaust-Äußerungen abrücken. Zuvor hatte der Vatikan ein "Komplott" gesehen. Doch für Kritiker wie Michel Friedman ist Papst Benedikt XVI. ein "Lügner und Heuchler".
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Als wäre die Realität nicht schon furchtbar genug: Anhänger von Verschwörungstheorien sind überzeugt, dass dunkle Mächte im Verborgenen wirken, um die Kontrolle über die Welt zu erlangen. Zehn Verschwörungstheorien, die sich hartnäckig halten.
Von Markus C. Schulte von Drachmehr...
Weil er den Holocaust geleugnet hat, ist Pius-Bruder Richard Williamson in zweiter Instanz wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Das Gericht bleibt jedoch mit seinem Strafmaß deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Unübersehbar beim Prozess: die Begeisterung für Williamson in der Neonazi-Szene. Beendet ist der Rechtsstreit mit dem Urteil jedoch nicht.
Von Max Hägler, Regensburgmehr...
Auf dem Online-Portal kreuz.net hetzen Holocaust-Leugner, Homophobe und Rassisten, der Verfassungsschutz spricht von "menschenverachtender Propaganda". Die Verantwortlichen sind schwer zu belangen, sie operieren meist anonym. Nicht jedoch einige Autoren: Einer von ihnen veröffentlicht unter dem Namen eines Vorstandsmitglieds der rechtsradikalen Initiative "Pro Köln".
Von Hannah Beitzer und Oliver Das Guptamehr...
Was vom Landgericht Regensburg als Zeugenvernehmung gedacht war, war zugleich eine öffentliche Distanzierung der Pius-Bruderschaft von ihrem Mitbruder Richard Williamson. Der Holocaustleugner und Traditionalisten-Bischof habe ein "nachhaltiges Problem mit der Realitätserkennung".
Von Max Hägler, Regensburgmehr...
Das Oberlandesgericht Nürnberg hat das Verfahren gegen den Holocaust-Leugner Richard Williamson vorläufig eingestellt - wegen eines Fehlers im Strafbefehl. Die Staatsanwaltschaft kann nun erneut Anklage erheben.
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Angela Merkel krempelt die CDU um. Unter ihrer Führung haben die Christdemokraten Kinder in Krippen gebracht, die Wehrpflicht abgeschafft, den Papst kritisiert und sich von der Atomenergie verabschiedet. Jetzt lässt die Kanzlerin auf dem Parteitag sogar über Mindestlöhne diskutieren. Acht ehemalige Kernpositionen - und wie die CDU sich von ihnen verabschiedet.
Von Jakob Kienzlemehr...
Die Piusbrüder lehnen die versöhnlichen Worte zu Juden und Muslimen aus dem Zweiten Vatikanischen Konzil ab. Eine Rückkehr der Erzkonservativen in die katholische Kirche ist deswegen unwahrscheinlich - doch der Papst will keinen endgültigen Bruch riskieren. Vertreter der Bruderschaft sind zu Gesprächen nach Rom gereist.
Von Matthias Drobinskimehr...
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