Einer der profiliertesten SPD-Politiker ist tot. Peter Struck, früherer Verteidigungsminister, Fraktionsvorsitzender und Chef der Friedrich-Ebert-Stiftung, starb heute im Alter von 69 Jahren nach einem schweren Herzinfarkt in einem Berliner Krankenhaus.
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Der Tod des früheren Verteidigungsministers Peter Struck sorgt über Parteigrenzen hinweg für Trauer und Anteilnahme. Besonders aus der CDU kommen viele Beileidsbekundungen.
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Soldaten der Bundeswehr stehen an seinem Sarg Wache. Während einer Trauerfeier erweisen führende Politiker dem ehemaligen Verteidigungsminister Peter Struck die letzte Ehre. Am 19. Dezember war er an einem Herzinfarkt gestorben.
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Als Minister prägte er das Wort, dass Deutschlands Sicherheit auch am Hindukusch verteidigt werden müsse. Viele Jahre führte er die Fraktion im Bundestag und erwarb dort den Respekt politischer Freunde und Gegner. Als Typ, als Sozialdemokrat, als loyaler Verteidigungsminister - Peter Struck wird in Erinnerung bleiben.
Ein Nachruf von Nico Fried, Berlinmehr...
Sieben Jahre haben sie im Bund mit der SPD koaliert. Dafür sei Peter Struck eine "entscheidende" Figur gewesen, hieß es nach seinem Tod von den Grünen. Zur Trauerfeier in Uelzen kam dennoch kein einziger aus dem aktuellen Führungsteam. Selbst die FDP war hochrangiger vertreten.
Von Nico Fried, Berlinmehr...
Warum sich der deutsche Verteidigungsminister einen Bundeswehreinsatz in Afrika und sogar humanitäres Engagement im Irak vorstellen kann: Peter Struck über globale Konflikte, Geldsorgen der Truppe und die Zukunft der Wehrpflicht.
Von Interview: Reymer Klüver und Nico Friedmehr...
Verteidigungsminister Struck hat bekräftigt, dass Deutschland den demokratischen Wiederaufbau des Irak weder militärisch noch finanziell unterstützt. Bundeskanzler Schröder bot humanitäre Hilfe an.
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Der Bundesverteidigungsminister hat klargestellt, dass sich deutsche Soldaten in Afghanistan nicht an der Eindämmung des Drogenhandels und -anbaus beteiligen werden. Genau das hatte zuvor der afghanische Kommandeur von Kundus gefordert.
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Der Verteidigungsminister hat erstmals öffentlich eingeräumt, dass seine Erkrankung im Juni doch ernster war als bisher zugegeben. Das Ministerium hatte von Kreislaufproblemen und einem Schwächeanfall gesprochen.
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SPD-Fraktionschef Struck fordert von der Kanzlerin politische Führung. Sie solle sich besonders gegen die CSU stärker behaupten. Die Leistungen von Bundespräsident Köhler lobte Struck hingegen.
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Es könnte sein, dass der UN-Generalsekretär Frankreich und andere Nationen bittet, das Mandat auszuweiten, vermutet der Bundesaußenminister. Dann müsse man sich neu entscheiden. In der Bürgerkriegsregion kam es in den letzten Tagen zu mehreren Schusswechseln zwischen französischen UN-Soldaten und Milizen.
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Meinung
Viele Bürger fühlen sich schnell und oft von der Politik verarscht. "Die da oben" gelten als machtversessene Egoisten. Aber so einfach ist es mit dem Vertrauen als politischer Kategorie nicht: Es gibt auch die, die Respekt verdienen - und die, denen der Bürger einen fast irrationalen Vertrauensvorschuss gewährt.
Ein Kommentar von Nico Fried, Berlinmehr...
So einfach lässt sich Kurt Beck nicht nach Hause schicken. Der scheidende Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz ist auch am Ende seiner politischen Laufbahn noch einmal unterschätzt worden - er hat schon ein neues Amt.
Von Ralf Wiegand, Mainz/Rambergmehr...
Ex-Finanzminister Steinbrück fordert Kanzlerin Merkel heraus. Wie er das anstellen will, davon hat er an diesem Montag einiges durchblicken lassen. Wie schnell er auf 180 sein kann, ebenfalls. Und SPD-Chef Gabriel reagiert bissig auf Vorwürfe, er habe gelogen.
Von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Eine große Reform und die kleine Rache des Peter Struck - mit einer Rede, die man nur als elegant verpackte Unverschämtheit gegenüber der Bundeskanzlerin bezeichnen kann.
Von Nico Friedmehr...
Im Streit über neue Abstimmungsregeln für den Bundesrat erhält der Innenminister überraschend Rückendeckung von SPD-Fraktionschef Peter Struck.
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Es war so ein viel versprechender Start des Verteidigungsministers Peter Struck. Vor einem knappen Jahr aus schierer Not eines Abends bei Schröders zu Hause in Hannover zwangsverpflichtet, als Nachfolger des nicht mehr tragbaren Rudolf Scharping.
Von Christoph Schwennickemehr...
Im Tarifkonflikt der Bahn soll nun der frühere SPD-Fraktionschef Peter Struck ein Scheitern der Gespräche verhindern. Außerdem: Die Triebwerksprobleme verhageln Rolls-Royce das Ergebnis.
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Der einstige SPD-Fraktionschef Peter Struck und sein CDU-Kollege Volker Kauder sind gute Freunde. Darum stellt Kauder auch das Buch des Genossen über Politik vor. Doch Struck ist etwas auf Krawall gebürstet.
Von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Roland Koch ist beleidigt und fordert eine Entschuldigung von Peter Struck, Ronald Pofalla sieht die große Krise aufziehen und die CSU hat "die Überfälle nicht bestellt". Das Wahlkampfthema Jugendkriminalität erhitzt weiter die Gemüter.
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