Der Nobelpreis für Literatur geht an die deutsche Schriftstellerin Herta Müller. Der letzte deutsche Schriftsteller, der die Auszeichnung erhielt, war Günter Grass - vor zehn Jahren.
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"Ich kann nicht mehr": Die scheue Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller liest in der Münchner Universität - nebenan streiken die Studenten.
Von Christina Maria Berrmehr...
Herta Müller hat in Stockholm den Nobelpreis für Literatur erhalten. Jury-Mitglied Anders Olsson lobte in der Laudatio ihre sprachliche Energie und ihren unsentimentalen Blick.
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Die 56-jährige Schriftstellerin Herta Müller ist die zwölfte Frau, die den Literatur-Nobelpreis erhält. Sie gilt als Dichterin der Heimatlosigkeit. Tatsächlich ist sie eine der sprachmächtigsten Autorinnen der Gegenwart.
Von Bernd Graffmehr...
Er arbeitete an ihrem Roman "Atemschaukel" mit, für den sie den Nobelpreis erhielt, doch jetzt kommt heraus: Herta Müllers Freund, der Lyriker Oskar Pastior, spitzelte für den rumänischen Geheimdienst Securitate.
Von C. Schmidt und L. Müllermehr...
Eine Ausstellung im Literaturhaus erkundet Leben und Werk der Nobelpreisträgerin Herta Müller. Zur Eröffnung las sie einige Passagen aus Niederungen.
Von B. Weidingermehr...
Gut, dass er tot ist und das nicht mehr erleben musste: Herta Müller und andere Kollegen des Geheimdienst-Spitzels Oskar Pastior reagieren mit Anteilnahme auf die Enttarnung des Dichters.
Von Lothar Müllermehr...
Die Geschichte von "La Religieuse" hätte viel Material hergegeben über das Zusammenleben von Frauen, das so friedlich meist doch nicht ist. Das merkwürdige Werk "Vic+Flo" wird da schon deutlicher. Frauenfilme auf der Berlinale.
Von Martina Knoben, Berlinmehr...
Die Spekulationen um den Literaturnobelpreis sind in vollem Gang: Wenn die Stockholmer Juroren Anfang Oktober nach Proporz entscheiden, wären die Lyriker oder die US-Literatur dran. Vielleicht gibt es aber wieder eine Überraschung wie 2009 mit Herta Müller.
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Noch bevor der chinesische Schriftsteller Mo Yan seine Nobelvorlesung in Stockholm hält, attackieren ihn oppositionelle Künstler wie Ai Weiwei. Besonders massiv fällt die Kritik aus wegen Aussagen, die Mo Yan jüngst zum Thema Zensur gemacht hat.
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Die Auszeichnung für ihn ist kontrovers, nun hat der Chinese Mo Yan seinen Kritikern kurz vor Entgegennahme des Literaturnobelpreises neue Angriffsflächen geliefert. Nach seiner Ankunft in Stockholm wollte er weder Kritik an der heimischen Zensur äußern noch den inhaftierten Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo unterstützen.
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Der Literaturnobelpreis geht in diesem Jahr an den chinesischen Schriftsteller Mo Yan. Zur Begründung hieß es, Mo Yan habe "mit halluzinatorischem Realismus Märchen, Geschichte und Gegenwart vereint". Der Autor wurde in den achtziger Jahren mit seinem Romanzyklus "Das rote Kornfeld" bekannt. Die Ehrung gilt als die wichtigste literarische Auszeichnung der Welt und wird am 10. Dezember in Stockholm feierlich verliehen.
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Beschleunigung, Überforderung, Krise: Das Theater ist der Ort, an dem unsere "Müdigkeitsgesellschaft" zur Besinnung kommen soll. Ein Überblick über die Stücke und Themen der neuen Spielzeit.
Von Christine Dösselmehr...
Kritiker werfen Literaturnobelpreisträger Mo Yan eine unkritische Haltung zu den Machthabern in Peking vor. Jetzt nutzt er seine Nobelvorlesung, um sich zu wehren. "Dreckwasser" und "Steinewerfen" ließen ihn unbeeindruckt. Das Thema Zivilcourage scheut er dennoch nicht.
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Der Literaturnobelpreis für Mo Yan hat bei manchen Jubel, bei anderen Empörung ausgelöst: Denn die Haltung des chinesischen Schriftstellers zum Regime in Peking ist Kritikern wie Ai Weiwei ein Dorn im Auge.
Wie die Kontroverse verlief.mehr...
Ein europäisches Ereignis: Herta Müllers Roman "Atemschaukel" über die Deportation der Rumäniendeutschen in die Sowjetunion nach 1945.
Von Karl-Markus Gaussmehr...
Rechte Polen kritisieren den Literatur-Nobelpreis für Herta Müller. Sie sehen darin ein "Puzzleteil" in dem groß angelegten Versuch Deutschlands, sich als Opfer des Zweiten Weltkrieges darzustellen.
Von Thomas Urbanmehr...
Jetzt aber hurtig: Wer noch auf den letzten Drücker nach einem Weihnachtsgeschenk sucht, dürfte in unseren Buchtipps fündig werden. 52 Dichter und Denker, Künstler und Intellektuelle empfehlen ihre Lieblingsbücher - von Elke Heidenreich über Roger Willemsen bis zu Juli Zeh. Ein Überblick.
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Was oben reinkommt, kommt unten wieder heraus - nach diesem Prinzip funktioniert die Rente in Deutschland. Das geht aber so nicht mehr, deshalb gibt es neue Regeln. Und die haben massive Auswirkungen. Ein Überblick.
Von Thomas Öchsnermehr...
Der schwedische Poet Tomas Tranströmer wird mit dem diesjährigen Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet. Der 80-Jährige gilt seit langem als bedeutender Lyriker - der deutsche Literaturkritiker Reich-Ranicki kann sich allerdings nicht erinnern, seinen Namen schon einmal gehört zu haben.
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Früher waren große alte Männer die Stars der Buchmesse. Heute muss man die richtige Jeansgröße haben oder hemmungslos fluchen - ein Rundgang.
Von Christian Mayermehr...
Peter Maffay spricht über das Schicksal kleiner Männer, seine Heimat im Osten - und seine roten Schuhe mit hohen Absätzen.
Interview: Willi Winklermehr...
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