Google ist längst nicht mehr nur Suchmaschine, sondern auch soziales Netzwerk, Office-Anwendung, E-Mail-Service und mehr. Jetzt will die Firma, dass jeder Nutzer dieser Dienste nur noch einen Account benutzt. Mit den genaueren Daten will Google zum persönlichen Assistenten werden - und detailliertere Profile seiner Kunden erhalten.
Der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt blickt auf seine Amtszeit zurück - und bereut dabei, den Rivalen Facebook lange unterschätzt zu haben. Auch die Zukunft des freien Internets zeichnet er düster.
Google gilt als Kämpfer gegen die chinesische Internet-Zensur, doch nun könnte der verlockende Smartphone-Markt die Firma zum Umdenken bewegen: Wie das "Wall Street Journal" berichtet, will das Unternehmen seinen Android Market in China einführen. Das wäre allerdings mit Zensurzusagen verbunden.
Nach zehn Jahren als Chef wechselt Eric Schmidt bald in den Google-Aufsichtsrat. In München mimt er schon den Elder Statesman - eine Fähigkeit, die er künftig häufiger brauchen wird.
Von
Thorsten Riedl
Dass der Google-Vorsitzende Eric Schmidt von den Unternehmensgründern in den Verwaltungsrat geschickt wird, hatte unlängst schon einigen Furor verursacht. Doch jetzt läuft ein ganz besonderes Gerücht durch Washington.
CEO Eric Schmidt ist seit neun Jahren bei Google fürs Geschäft zuständig. Der erfahrene Manager gilt als Vermittler - nach innen wie nach außen. Verstolperer kommen dabei schon mal vor.
Von
Varinia Bernau
Auch ein Ansatz, mit peinlichen privaten Daten im Netz umzugehen: Google-Chef Eric Schmidt wirft den Vorschlag in den Raum, künftig mit der Volljährigkeit einfach den Namen zu ändern.
Von
Ralph Pfister
Nie wieder morgens ratlos vor dem Kleiderschrank stehen: In der Vision von Google-Chef Eric Schmidt hilft die Suchmaschine künftig bei der Kleiderwahl - auf Zuruf.
Von
Varinia Bernau
Google bastelt an einem iPad-Rivalen: Laut Aufsichtsratschef Eric Schmidt will der Konzern bereits innerhalb der kommenden sechs Monate ein eigenes Tablet auf den Markt bringen. Teil des Geräts könnte auch eine neue Sprachsteuerung sein.
US-Präsident Obama liebt das Internet. Der langjährige Google-Chef Eric Schmidt ist nun Favorit für ein Ministeramt. Er wäre nicht der erste Manager des Internetkonzerns, der in die Administration des Präsidenten eintritt.
Von
Hans-Jürgen Jakobs und Moritz Koch
Video
Googles Verwaltungsratschef Eric Schmidt fordert Klarnamenpflicht für Google+. Das dürfte viele abschrecken, sich beim noch jungen sozialen Netzwerk zu registrieren. "dpa video" zeigt, was Google+ überhaupt kann und ob es sich lohnt, dort mitzumachen.
Immer mehr Menschen schreiben immer mehr Texte, die immer weniger Menschen lesen wollen. Wer wissen will, wie man Aufmerksamkeit erlangt, findet im Bildband "The Copy Book" gute Texte für böse Unternehmen und die Kunst des Werbetextens.
Von
Jan Füchtjohann
Google hat ein Quasi-Monopol beim Auffinden digitaler Informationen und lässt wenig Transparenz zu. Sollte sich das nicht bald ändern, müssen Gesetzgeber und Kartellbehörden eingreifen.
Ein Kommentar von
Thorsten Riedl
Die Computerwelt trauert um einen ihrer Pioniere: Der langjährige Apple-Chef Steve Jobs ist an seiner schweren Krankheit gestorben. Wie Apple auf seiner Homepage des verstorbenen Apple-Gründers gedenkt - und wie US-Präsident Obama, Bill Gates, Freunde und Konkurrenten ihre Sympathien für Jobs bekunden.
Die
Reaktionen
Karstadt-Retter Nicolas Berggruen lädt zu einem privaten Krisengipfel in ein Pariser Nobel-Hotel. Wortgewaltig mit dabei: Deutschlands früherer Kanzler Gerhard Schröder. Der findet für die Brüsseler Beschlüsse milde Worte, gibt Angela Merkel noch einen kleinen Stoß mit - und prophezeit den Briten eine schwere Zeit.
Von
Michael Kläsgen
Der Sieben-Milliarden-Dollar-Mann Steve Jobs hätte ganze Schuhfabriken kaufen können, trug aber lieber alte Treter. Aus seinem Vermögen hat sich der Apple-Gründer nie viel gemacht, als großzügiger Spender ist er aber auch nicht in Erscheinung getreten. Was wird aus den Milliarden von Steve Jobs?
Bilder
Ein Top-Manager als Minister? Hierzulande kommt das sehr selten vor. In den USA hingegen ist der Wechsel aus der Wirtschaft in die Politik gängiger, wie die aktuellen Spekulationen um Google-Manager Eric Schmidt zeigen. Ein Überblick - in dem sich erstaunlich viele Bush-Vertraute finden.
Zehn Mitarbeiter werden künftig am Berliner Internet-Institut die Auswirkungen der modernen Technologien auf die Gesellschaft erforschen. Finanziell wird das Projekt dabei mit einem Millionenbetrag von Google unterstützt. Auf die Forschung soll das aber keinen Einfluss haben.
In den Anfangszeiten des Web 2.0 galten soziale Netzwerke als Werkzeuge der Demokratisierung. Inzwischen ist aber klar: Sie dienen vor allem der Selbstvermarktung. Nicht überraschend, aber ernüchternd.
Von
Michael Moorstedt
Vor zehn Jahren galt der DJ noch als Inbegriff der Moderne, nun will sich jedermann als Kurator verstehen. Von den heiligen Hallen der Museen über die banalen Warenlager des Einzelhandels bis in die Welt der Bits und Bytes: Sie verbreiten sich schneller als Bakterien auf einem alten Küchenlappen. Können sie uns Ruhe verschaffen?
Von
Jan Füchtjohann
Überraschungs-Rückzug bei Google: Am ersten Tag von Gründer Larry Page als CEO kündigt Produktchef Jonathan Rosenberg an, das Unternehmen zu verlassen.
Künftig werden am Berliner Internet-Institut die Auswirkungen des Netzes auf die Gesellschaft erforscht. Dahinter steckt der US-Konzern Google, der das Projekt mit Millionen finanziert. Angriff auf die freie Forschung oder Chance für die deutsche Wissenschaft?
Von
Niklas Hofmann
Weil YouTube endlich Gewinn machen soll, will es sein Amateurfilm-Image loswerden - mit Hilfe aus Hollywood. Doch der Strategiewechsel könnte die Nutzer verschrecken.
Von
Varinia Bernau
Internetgigant Google macht ernst: Ein neues Bezahlsystem soll es vor allem Verlagen ermöglichen, für Inhalte Geld zu verlangen. Apple dürfte das kaum erfreuen.