5. Februar 2014, 16:57 ⁄ Dumme Kommentare in der Schwangerschaft Na, Dicke?

"Kriegst du etwa Zwillinge?" ist noch einer der harmloseren Kommentare, die sich manch Schwangere anhören muss

(Foto: dpa)

"Warst du schon immer so dick oder ist das jetzt erst in der Schwangerschaft gekommen?" Fragen, die normalerweise die Höflichkeit verbietet, sind anscheinend kein Problem mehr, wenn sich in der Körpermitte der Adressatin eine Kugel wölbt. Andere Beispiele: "Kriegst du etwa Zwillinge?" oder "Nimmst du nicht ein bisschen schnell zu?" Gerne in Verbindung mit einem Klaps auf den Bauch.  mehr...

15. Dezember 2013, 16:47 ⁄ Große Koalition Frauen an die Front

Weibliche "Alltagsgesichter" der künftigen Koalition: SPD-Politikerin Andrea Nahles (li.) wird Arbeitsministerin, ihre CDU-Kollegin Ursula von der Leyen Verteidigungsministerin. Das Bild zeigt sie während der Koalitionsverhandlungen.

(Foto: dpa)

Ja, sie nerven, die blöden Sprüche und Witze über Ursula von der Leyen. Eine Frau als Verteidigungsministerin? Die reinste Steilvorlage für Sexismus: Im Netz kursieren Fotomontagen, die die CDU-Politikerin als blonde, vollbusige Lara Croft mit Waffe im Anschlag zeigen, außerdem Bilder von rosa Maschinengewehren. Nicht selten heißt es empört, "die Tussy" habe von der Truppe ja ohnehin keine Ahnung, und selbst für Witze à la "Bekommen jetzt alle Truppenstützpunkte Kitas?" sind sich manche nicht zu schade.  mehr...

8. November 2013, 14:26 ⁄ Bechdel-Test in schwedischen Kinos Frauen, die mit Frauen sprechen

Bechdel-Test bestanden: Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) wird in "Die Tribute von Panem" zur Heldin und ihre Gespräche mit anderen Frauen kreisen nicht nur um Männer.

(Foto: obs)

Die "Tribute von Panem" (The Hunger Games) zeigen, wie es auch geht: Die von Jennifer Lawrence verkörperte Hauptfigur ist eine Frau, die eine wichtige Aufgabe bewältigt, im Film zur Heldin wird und mit anderen Frauen redet - und das nicht bloß über Männer.  mehr...

28. Oktober 2013, 18:50 ⁄ UN-Kampagne gegen Sexismus im Netz Frauen sollten ...
UN-Kampagne gegen Sexismus im Netz

"Frauen sollten ...": Die Vorschläge, die die Google-Autocomplete-Funktion macht, sind im besten Fall sexistisch, im schlimmsten Fall schlicht frauenverachtend.

(Foto: UN/Memac Ogilvy & Mather Dubai)

Gibt man heute "Bettina Wulff" ins Google-Suchfenster ein, erscheinen automatisch die Begriffe: Lebenslauf, Artemis, Buch und Kommunikation. Das klingt harmlos, zumal vor dem Hintergrund, dass die Autocomplete-Funktion der Suchmaschine vor einem Jahr noch die Begriffe "Prostituierte" und "Escort" generierte. Haben sich mit dem Medienhype um die Frau des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff auch die algorithmisch erzeugten Assoziationen abgeschwächt?  mehr...

27. August 2013, 12:02 ⁄ Studie des Allensbach-Instituts Gefühlte Gleichberechtigung

"Besonders skeptisch werden (...) die Chancengleichheit bei der Entlohnung bewertet, sowie die Möglichkeiten, Karriere zu machen", schreibt Renate Köcher, die Chefin des Allensbach-Instituts in ihrer Analyse

(Foto: iStock)

Es muss noch viel getan werden, bis Mann und Frau in der Bundesrepublik gleichberechtigt sind - darin sind sich laut einer Studie des Allensbach-Instituts für das politische Frauenmagazin Emma 54 Prozent der Deutschen einig. Für den im Vergleich zu den beiden Vorjahren leicht angestiegenen Wert sind vor allem die Frauen selbst verantwortlich: Zwei Drittel der weiblichen Bevölkerung sehen Handlungsbedarf, bei den Männern sind es dagegen nur 41 Prozent.  mehr...

21. August 2013, 16:47 ⁄ Tunesische Aktivistin verlässt Femen Nackter Verrat

Amina Sbouï verlässt am 1. August 2013 das Gefängnis in Sousse. Drei Wochen später tritt sie aus der Organisation Femen aus.

(Foto: AFP)

Sorgt Israel allen Ernstes dafür, dass in arabischen Ländern die Hüllen fallen? Genauer: Unterstützt das Land die Organisation Femen, die seit einiger Zeit auch in Tunesien ihre provokanten Oben-ohne-Aktionen startet? Amina Sbouï, die erste und bekannteste Femen-Aktivistin in der arabischen Welt, verlässt die Organisation wieder. Der Grund: Sie konnte, wie sie der Huffington Post sagte, nicht in Erfahrung bringen, wie sich Femen finanziert. "Ich will nicht in einer Bewegung sein, wo es fragwürdiges Geld gibt. Und wenn es aus Israel stammt? Ich will es wissen."  mehr...

1. August 2013, 13:33 ⁄ Krippenplatzgarantie und Betreuungsgeld Gebt Eltern echte Wahlfreiheit!

Wahlfreiheit, das heißt für viele Eltern erst mal, überhaupt einen Krippenplatz für ihr Kleinkind zu bekommen - und dann weiterzusehen

(Foto: dpa)

Nun ist es also so weit. Am heutigen 1. August treten zwei neue Gesetze in Kraft, deren Zielrichtung unterschiedlicher nicht sein könnte: Eltern erhalten für ihre Kinder vom vollendeten ersten Lebensjahr an einen Anspruch auf Kinderbetreuung. Eltern, die ihr Kleinkind hingegen nicht in eine öffentlich geförderte Einrichtung geben, können Betreuungsgeld kassieren.   mehr...

28. Juli 2013, 17:50 ⁄ Droh-Tweets gegen Feministin Wie zehn Pfund auf Twitter Hass schüren

Jane Austen soll von 2017 an die Zehn-Pfund-Note zieren.

(Foto: REUTERS)

Wie, Frauenmangel? Auf den ersten Blick mag sich der unbedarften Betrachterin britischer Pfund-Scheine dieses Problem nicht erschließen, schließlich lächelt Elisabeth II. huldvoll von jeder Banknote. Beim zweiten Hinschauen aber wird klar: Bei den Porträts auf der Rückseite der Scheine sind die Frauen deutlich unterrepräsentiert: Die christliche Wohltäterin Elizabeth Fry ist nicht nur auf den Schein mit dem niedrigsten Wert verbannt, sondern aktuell als weibliches Schmuckbild allein unter fünf Männern. Doch dieser Unstand selbst ist längst nicht mehr das Thema. Wegen Fry wird - zumindest indirekt - derzeit heftig über mehr Sicherheit bei Twitter diskutiert. Dem voran gingen Ereignisse, die wohl auch die 1845 verstorbene Sozialaktivistin Fry auf den Plan gerufen hätte.  mehr...

23. Juli 2013, 16:08 ⁄ Flucht vor Zwangsheirat im Jemen "Ich würde lieber sterben"

Es sind vor allem ihre Augen, die fesseln. Riesengroß, braun, fest auf die Kamera gerichtet. Es wirkt, als verliere Nada Al-Ahdal den Zuschauer nicht eine Sekunde aus dem Blick. Knapp drei Minuten lang redet sie, durchdringend und ernst.  mehr...

9. Juli 2013, 09:58 ⁄ Klischees und Realität Was die Frauen-Bratwurst mit der Frauenquote zu tun hat

Biss in eine geschlechtsneutrale Bratwurst

(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Wie lustig: Edeka hat eine Gender-Bratwurst im Kühlregal. Mageres Fleisch für die Dame, eine fast doppelt so große Portion würzige Würstchen für den Herrn. Aufschrei?  mehr...

3. Juli 2013, 16:42 ⁄ Geschlechtslose Australierin Männlich? Weiblich? Unbestimmt

Weiblich? Männlich? Norrie, die nur ihren Vornamen benutzt, ist keins von beidem. Ihre Geschlechtsbezeichnung lautet: Unbestimmt.

(Foto: AFP)

Entweder oder? Gibt es für Norrie May-Welby nicht. Das zeigt schon ihre Frisur: Oben trägt die 52-Jährige das braune Haar lang, unten am Kopf hat sie es abrasiert. Aber viel wichtiger ist für Norrie, dass der Staat sie nicht mehr zwingt, zwischen zwei Geschlechtern zu wählen.  mehr...

25. Juni 2013, 17:02 ⁄ Abschlussbericht des Beirats für Jungenpolitik Jungs kleben an traditionellen Familienmodellen

Die Frau bleibt bei den Kindern, der Mann geht arbeiten: Jungs kleben an traditionellen Familienbildern. 

(Foto: dpa)

Job und Familie irgendwie miteinander in Einklang bringen - in dieser Diskussion geht es meistens um Frauen: ihre Karriere, ihre Vorstellungen, ihre Betreuungswünsche, ihren Spagat zwischen Büro und Heim. Ganz so, als spielten Männer beim Kinderkriegen allenfalls eine untergeordnete Rolle.   mehr...

22. Juni 2013, 16:55 ⁄ Grimme Online Award für #Aufschrei Eine Aktion, an der Trolle verzweifeln

Die Initiatorinnen von #Aufschrei: Nicole von Horst, Anna-Katharina Meßmer, Anne Wizorek und Jasna Strick neben Laudator Jan Hofer.

(Foto: dpa)

Es dauerte nicht lange, bis die ersten Witzbolde in die Tastaturen hauten: "#aufschrei hat #grimmepreis gewonnen. Freundin darf nun einmal die Woche ins Internet, für sie ist das aber #neuland", schrieb ein Nutzer auf Twitter, kurz nachdem die Anti-Sexismus-Aktion #Aufschrei den Grimme Online Award gewonnen hatte - als erster Hashtag überhaupt.  mehr...

24. Mai 2013, 19:00 ⁄ Ägyptisches TV-Experiment Belästigt werden wie eine Frau

4000 ägyptische Pfund bietet der Mann auf der Straße ihm für eine Nacht, das sind fast 450 Euro. Und das, obwohl er ein Kopftuch trägt. Waleed Hammad ist verstört und dreht sich weg. "Angebote" wie dieses erhalten Frauen in Ägypten jeden Tag.  mehr...

22. Mai 2013, 13:59 ⁄ Facebook und Gewalt gegen Frauen Nackt geht gar nicht, geknebelt schon

Die Facebook-Seite heißt "Domestic Violence - Don't make me tell you twice" (Häusliche Gewalt - Wehe, ich muss es dir zweimal sagen). Die Frauen, die auf den Bildern zu sehen sind, haben Blutergüsse im Gesicht, Schwellungen, blutende Lippen.  mehr...

7. Mai 2013, 15:47 ⁄ Replik auf Norbert Blüm Es gibt keinen Grund mehr, zu heiraten - außer Liebe

Ein Brautpaar (Symbolbild)

(Foto: iStock)

Norbert Blüm wird in diesem Jahr 78 Jahre alt. Die Menschen, die derzeit Familien gründen, könnten seine Enkel sein. Vielleicht erklärt das die Kluft zwischen der Realität, die Blüm in seinem in der SZ erschienenen Text "Von der Liebe bleibt der moderne Mensch verschont" zeichnet, und dem Leben, das in der Familie von heute stattfindet.  mehr...

30. April 2013, 11:06 ⁄ Anne Wizorek im Gespräch mit Jakob Augstein Eine Frage der Höflichkeit

Jakob Augstein kann ein glänzender Gesprächspartner sein. In diversen Talkrunden sticht er immer wieder angenehm bedacht und trotzdem mit Biss heraus - ein bisschen anders war das am Montagabend im Maxim-Gorki-Theater in Berlin, wo der Freitag-Herausgeber und Chefredakteur im Rahmen des "Freitagsalon" die "Aufschrei"-Aktivistin Anne Wizorek zur Sexismus-Debatte befragte.  mehr...

29. April 2013, 16:07 ⁄ Frauenbild in Iran Männer protestieren in weiblichem Gewand

In Frauenkleidern für Gleichberechtigung: Die Unterstützer der Kampagne "Kurd Men For Equality".

(Foto: Quelle: Facebook)

Ein wegen Körperverletzung Verurteilter wird durch die Straßen der iranischen Stadt Marivan im kurdischen Nordwesten des Landes gefahren. Als wäre die öffentliche Zurschaustellung nicht genug, hat ein Richter veranlasst, ihn zusätzlich zu demütigen: Seine Bewacher haben ihm eine rote Tchador, ein traditionell-kurdisches Frauengewand übergezogen, wie auf einem Video zu sehen ist.  mehr...

20. April 2013, 10:58 ⁄ "Es reicht!" von Alice Schwarzer Barbie war immer schon vorher da

Barbie kann jeden Job, sogar US-Präsidentin. Figur und Frisur sitzen immer.

(Foto: DPA)

Vermutlich ist es Zufall, dass das von Alice Schwarzer herausgegebene Buch "Es reicht!" zum Thema Sexismus im Beruf an dem Tag erscheint, an dem im Bundestag über die Frauenquote abgestimmt - und der Antrag abgelehnt - wird. Quote und #Aufschrei, das waren zwei große Aufreger in den vergangenen Monaten, und nicht wenige Autorinnen sahen da einen Zusammenhang. Wenn es mehr Frauen in Führungsetagen gäbe, so eine beliebte Argumentation, wäre eine Atmosphäre, in der Sexismus herrscht, bald Geschichte.  mehr...

19. April 2013, 11:00 ⁄ Dauerstreit um Frauenquote Was den Frauen wirklich helfen würde

Die Debatte um eine feste Frauenquote dreht sich vor allem um Symbolik, da besonders Karrierefrauen profitieren würden. Am Alltag von Millionen Frauen in Deutschland ändert sich jedoch nur wenig.

(Foto: dpa)

Frauenquote für Aufsichtsräte - ja oder nein? Anfang der Woche schien es, als könne die Frage noch für einigen Wirbel sorgen: Wagt es Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, für den Oppositionsantrag einer festen Quote zu stimmen - und wendet sich damit gegen die Flexi-Quote ihrer Kabinettskollegin Kristina Schröder, ja bringt sie damit vielleicht sogar die Familienministerin zu Fall?  mehr...

13. April 2013, 11:57 ⁄ Aktion in Berlin Mit dem #ubahn-Ticket gegen Belästigung

Die Frau ist allein, die Gruppe junger Männer offenkundig betrunken und auf der Suche nach Radau. Sie setzen sich zu ihr, die ersten plumpen Sprüche fallen. Situationen wie diese gibt es jeden Tag, überall auf der Welt. Seit 7. April finden im Rahmen der Anti Street Harassment Week weltweit Aktionen gegen sexuelle Belästigung und Pöbelei im öffentlichen Raum statt. Zwei Berliner haben sich etwas Besonderes ausgedacht: Sie fahren U-Bahn. Maike Hank und Jörg Braun wollen alle Linien der Hauptstadt abfahren und dabei darauf achten, wie Menschen miteinander umgehen. Ihre Beobachtungen teilen sie live auf Twitter und im Anschluss daran im Blog kleinerdrei. Seit neun Uhr sind die Netzaktivistin und der Bundestagsmitarbeiter unterwegs, innerhalb von zwölf Stunden wollen sie ihre Stadtrundfahrt vollendet haben. Ein Gespräch über bedrohliche Situationen, Hilfsbereitschaft und Duschvorhänge.  mehr...

4. April 2013, 10:38 ⁄ Kritik an Facebook-Kampagne Gleichstellung macht manche gleicher

Das rosa-rot eingefärbte Logo der US-amerikanischen Human Rights Campain erobert Facebook

(Foto: privat)

Als sich das Internet in den vergangenen Tagen rot färbte, sah es kurz aus, als wären sich alle einig. Ein kirschrotes Quadrat und darauf, hellrosa abgesetzt, ein dickes Gleichheitszeichen. Am 25. März postete die US-amerikanische Human Rights Campaign (HRC) dieses Symbol auf ihrer Facebook-Seite - mit der Aufforderung, alle Unterstützer der Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe sollten das Bild zu ihrem neuen Profilbild machen. Etwa zehn Millionen Nutzer sahen sich laut Facebooks firmeneigener Datenauswertung diesen Post an. Geschätzte 2,7 Millionen Nutzer änderten daraufhin prompt ihr Profilbild.  mehr...

22. März 2013, 15:34 ⁄ Frauen in der Wissenschaft Elise fucking loves Science

Menschen, die Physikerwitze und Scherz-Diagramme mit Titeln wie "Polymer-Porno" auf Facebook posten, sind weiß (sehr weiß, vom Tageslichtentzug im Labor), langhaarig, ungewaschen und männlich. Hübsche Mädchen dagegen studieren Kunstgeschichte, interessieren sich nicht für Pornos (schon gar nicht für Polymer-Porno) und benutzen nie das böse F-Wort. Soweit, so voll die Schubladen.  mehr...

15. März 2013, 17:44 ⁄ Facebook-Managerin Sheryl Sandberg Frauen, heult doch!

Steht selbstbewusst zu euren Tränen!, dafür plädiert Facebook-COO Sheryl Sandberg.

(Foto: REUTERS)

Weinen, so lernen wir früh, ist das ultimative Zeichen von Schwäche. "Jetzt sei keine Heulsuse!", heißt es deshalb - halb tröstend, halb drohend -, wenn kleine Mädchen sich das Knie aufschürfen. Ist man erst mal erwachsen, wird der soziale Druck noch größer. Weinen geht gar nicht!

Klar, in Frauen- und auch Männerzeitschriften war eine zeitlang zu lesen, Gefühle in Tränenform zu zeigen, sei wünschenswert, spreche gar für Charakterstärke. Doch häufig wird, wer im Privaten nah am Wasser gebaut ist, als übertrieben emotional abgestempelt. Und im Beruf sind feuchte Augen immer negativ belegt. Wer vor Kollegen oder gar dem Chef weint, beraubt sich selbst aller Karrierechancen. Weil keiner eine Heulsuse ernst nimmt, geschweige denn befördert. So der allgemeine Glaube, der durch die Ratgeberliteratur bestärkt wird.

"If You Have to Cry, Go Outside" heißt beispielsweise ein Buch der US-Autorin Kelly Cutrone. Darin propagiert sie einen verqueren Feminismus, der Frauen nicht im eigenen Geschlecht stärkt, sondern ihnen die vermeintlichen Defizite des Frauseins austreiben will. Sheryl Sandberg, Facebook-Managerin und bekennendes "cry-baby", wendet sich jetzt gegen diese Job-Prämisse. Und fordert, selbstbewusst zu Tränen am Arbeitsplatz zu stehen.  mehr...

13. März 2013, 12:52 ⁄ Link- und Lesetipps Wenn Papa der Mama an den Hintern langt

"Wenn der Papa der Mama mal ordentlich an den Hintern fasst und Mama sich darüber freut", ist kein Sexismus, findet Schauspielerin Nadja Uhl. Als würde es darum gehen.

(Foto: dpa)

Nadja Uhl steht tapfer zu ihrer Aussage, auch wenn sie befürchtet, dafür "bestimmt gelyncht" zu werden. (Wahrscheinlich von diesem bösen, netzfeministischen Mob, der mit seinem "Tugendfuror" schon die Knie von Bundespräsident Joachim Gauck erzittern ließ.) Was die Schauspielerin im Interview mit dem Wellness-Magazin Emotion Provozierendes gesagt hat? Achtung:  mehr...