Bogenschießen ist wohl die olympische Disziplin, deren Ursprünge am weitesten zurückreichen: Schon in der Steinzeit wurden Pfeil und Bogen zur Jagd auf Tiere eingesetzt. Sportlich wurde die einstigen Jagdwaffen im 16. Jahrhundert erstmals genutzt. Bereits bei den zweiten modernen Spielen im Jahr 1900 gehörte Bogenschießen zum olympischen Programm. Dann schwand das Interesse allmählich und erst nach einer Unterbrechung von mehr als 50 Jahren wurde Bogenschießen bei den Spielen in München 1972 wieder olympisch. Seitdem kämpfen Männer und Frauen um Gold, indem sie mit dem so genannten Recurve-Bogen Pfeile auf eine 70 Meter weit entfernte Zielscheibe schießen. In London gibt es vier Goldmedaillen in Einzel- und Mannschaftswettbewerben zu gewinnen.
Italien gewinnt den Teamwettbewerb im Bogenschießen, im Judo präsentieren sich die Leichtgewichte Arsen Galstjan und Sarah Menezes stark, auch im Gewichtheben wird die erste Goldmedaille verteilt - ein südkoreanischer Schütze triumphiert mit der Luftpistole. Tennisspieler Philipp Kohlschreiber sagt seine Olympia-Teilnahme ab.
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Südkoreaner Im Dong-Hyun gelingt in der Vorrunde des Bogenschießens trotz einer erheblichen Augenschwäche der erste Weltrekord der Spiele, die Eröffnungsfeier soll nun doch ausverkauft sein, Radsportler Tony Martin stürzt im Training und der deutsche Ruder-Trainer Holtmeyer kritisiert den Weltverband scharf.
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