Mit dem Geld eines Bauunternehmers aus Las Vegas errichteten die Hualapai-Indianer den Grand Canyon Skywalk auf ihrem Stammesgebiet. Nun gibt es Streit um den Profit aus der lukrativen Touristenattraktion - und einen juristischen Präzedenzfall. Von Daniela Dau
1200 Meter über dem Grund, zwischen Grauen und Faszination: Besucher können auf dem Glasboden des Grand Canyon Skywalk in Arizona das Gefühl bekommen, über dem Abgrund zu schweben. Auch David Jin, größter Geldgeber für die Touristenattraktion auf dem Stammesgebiet der Hualapai-Indianer, dürften beim Thema Skywalk inzwischen zwiespältige Gefühle beschleichen. Die indianischen Betreiber wollen ihn bei dem Geschäft mit der 2007 eröffneten hufeisenförmigen Plattform künftig nicht mehr dabei haben.
Bild: Reuters23. März 2012, 12:52 2012-03-23 12:52:03 © Süddeutsche.de, mit Material von Reuters/dd/kaeb/lala