Schloss Neuschwanstein hinter Baugerüsten
Von Katja Schnitzler

Wieder ist ein Teil der Fassade von König Ludwigs Märchenschloss von Gerüsten verdeckt - und das für ein Jahr. Doch von einem Punkt aus wirkt Neuschwanstein fast unverhüllt. Von Katja Schnitzler

Seit etwa zehn Jahren sind Touristen und andere Schlossgäste immer wieder vom Anblick Neuschwansteins enttäuscht: Gerüste verunzieren das Märchenschloss von König Ludwig II. von Bayern. Stück für Stück wurde in der vergangenen Dekade die Fassade in fast allen Himmelsrichtungen auf Schäden untersucht und fein säuberlich wieder hergerichtet. Nun fehlt nur noch die West- und Nordseite des Schlosses in Schwangau im Allgäu, die als fünfter und letzter Bauabschnitt Anfang Oktober hinter Gewebeplanen verschwanden. "Wir haben uns das Schwierigste für den Schluss aufgehoben", sagt Martin Bosch, Direktor der Bauabteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung.

Bild: dpa

14. Dezember 2011, 15:58 2011-12-14 15:58:39  © sueddeutsche.de/kaeb

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