Schuld ist das Bild eines Ereignisses aus dem November 2015. Auf dem CSU-Parteitag hatte Seehofer die Kanzlerin auf offener Bühne gedemütigt und nach ihrer Rede noch ein eigenes langes Nachwort mit vielen Mahnungen an die CDU angehängt. Weil es danach Kritik für den CSU-Chef hagelte, dass man so doch nicht mit der Kanzlerin umgehen könne, wollte Seehofer diesmal am liebsten ganz vermeiden, gemeinsam mit Merkel auf der Bühne stehen zu müssen.

Bild: dpa 28. Mai 2017, 15:362017-05-28 15:36:20 © SZ.de/infu