Dieser Sommer wird der Sommer der Smartphones. Alle Großen der Branche präsentieren ihre neuen Geräte. Zusätzlich locken sie mit Zusatzsoftware zum Download.
Dieser Sommer wird der Sommer der Smartphones. Alle Großen der Branche wie Nokia, Samsung, Toshiba, Blackberry und Palm bringen in diesen Wochen neue dieser schlauen Geräte auf den Markt, die endlich dem iPhone von Apple ernsthaft Paroli bieten sollen. Eines haben sie alle gemeinsam: Jeder Hersteller spendiert seinen Geräteneuheiten einen eigenen Internetladen wie beim iPhone, aus dem sich Hunderte Anwendungen und Spiele, sogenannte Apps, auf das Handy laden lassen - die meisten sind sogar kostenlos. Zudem profitieren auch viele der älteren Handys davon.
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Nokia, Samsung, Toshiba, Blackberry und Palm bringen demnächst neue smartphones auf den Markt. Sie sollen dem iPhone von Apple Paroli endlich bieten. (© Foto: AFP)
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Zusätzliche Software für das Handy ist mittlerweile ein wichtiges Kaufkriterium, denn technisch unterscheiden sie sich nur noch wenig. Das Repertoire reicht von den sozialen Netzen wie Twitter oder Facebook über Anwendungen wie Google Maps, Nachrichten-Lesesoftware und eBay-Zugriff bis hin zu Spielen aller Art. Dass die Nachfrage nach zusätzlichen Programmen groß ist, zeigt der Erfolg von Apple: Bis Anfang Juni wurden mehr als eine Milliarde Apps heruntergeladen und werden Apple dieses Jahr, so Analysten, geschätzte 800 Millionen Dollar Umsatz bescheren.
Programmieren als Hobby
Auch die neuen Stores folgen dem Erfolgsmodell; freie Programmentwickler reichen ihre Software beispielsweise bei Nokia oder Google ein. Die prüfen, ob die Software fehlerfrei und schnell auf den eigenen Geräten läuft und sicher ist. Erst dann wird das Programm zum Download bereitgestellt. Viele programmieren als Hobby und wollen keine Entlohnung, aufwendige Programme dagegen kosten meist zwischen einem und zehn Euro, wobei etwa 30 Prozent beim Store-Betreiber verbleiben, der Rest geht an den Programmierer.
Nicht jeder der Internetläden macht es den Benutzern aber gleich leicht. Apple hat durch den zeitlichen Vorsprung nicht nur die größte Auswahl mit mittlerweile bereits 35.000 Apps. Durch die kinderleichte Bedienung über den großen Touchscreen macht es auch einfach Spaß, mit dem iPhone in den 20 Kategorien und den beliebtesten Programmen zu schmökern und diese dann per WLAN oder Mobilfunk herunterzuladen. Zwar befinden sich im kostenlosen Repertoire auch viele nutzlose Anwendungen. Ein Bewertungssystem lässt aber schnell erkennen, was andere Nutzer über ein App denken und hilft bei der Entscheidung.
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bei apple von produktbindung zu sprechen ist ein schlechter witz. während windows früher nur dateieigene formate lesen konnte, konnte der mac immer schon windows dateien lesen.
ich betreibe ein tonstudio mit einem mac. nicht ein externes gerät ist da von apple.
also wenn es darum geht, fremde geräte an den computer anzuschliessen: der mac frisst alles - modems, mischpulte, keyboards, etc anstandslos - windows benimmt sich da eher wie eine Prinzessin der man lange und gut zureden muss, bis ein Gerät akzeptiert wird.
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Recht guter Artikel, aber ein paar Feinheitsfehler.
Dass das iPhone kein Multitasking beherrscht ist bedingt korrekt, einige iPhone-Standard Programme laufen nämlich im Hintergrund. Unter anderem funktioniert auch das Lieder abspielen.
Des weiteren wurde mit OS 3.0 auch Push-Notifications eingeführt.
Das Beispiel mit Musik hören, im Kalender was suchen und gleichzeitig im Instant-Messenger online zu sein funktioniert nämlich.
Die iPod-Funktion läuft im Hintergrund, der Kalender im Vordergrund und der Instant-Massenger über die Push-Notifications (ich bleibe online, wenn mir jemand schreibt, erscheint eine Nachricht auf meinem iPhone).
Was nicht geht ist im Kalender Einträge zu erstellen, während man in ICQ online ist und Internetradio hört, denn Internetradio wird nur von Drittapplikationen unterstützt und so etwas lässt sich nicht über Push-Notifications lösen.
@fhirsch: Dein Beispiel ist schlecht gewählt, ich kann an den iMac auch Nokia/Samsung/schlagmichtot meißt problemlos anschließen und synchronisieren (entweder über Standard-Apple-Programme (ähnlich ActiveSync) oder über Programme der Hersteller (Nokia)). Und der Kauf von Musikstücken wurde noch nie auf iTunes begrenzt, lediglich einige DRM-Lieder liesen sich von Anbietern nicht auf dem iPod überspielen, daran ist aber DRM schuld, nicht Apple.
Wieviele iPod-Killer wurden auf den Markt geworfen und wieviele sind tatsächlich zu solchen geworden? Selbes Spiel nun mit den iPhone-Killern. Aber etwas "Gutes" hat das Ganze ja: man kann wieder was berichten, leider aber nur nicht über Neuheiten sondern über Imitate, die immer am iPhone gemessen werden. Aber seltsam ist es doch schon: Apple entwickelt was, schmeißt es auf den Markt und bedient eine Lücke. Andere greifen dann die erfolgreichen Appleprodukte an, anstatt selber Lücken zu suchen, finden und zu füllen.
Ein iPhone-Killer ist demnach ein Telefon, welches in neue Sphären vorstößt und durch eine Einzigartigkeit überzeugt, die nicht nur abgekupfert und nachgemacht ist. Z.B. mal ein Mobiltelefon mit eingebautem, wiederbefüllbaren Feuerzeug? Ok, etwas praktischer wren auch zwei SIM-Karten, da st die Auswahl sehr, sehr mager.
@mirgangst
Warum so unfreundlich? Arbeiten Sie für Apple? Oder haben Sie zuwenig Selbstbewusstsein?
Ich habe nichts dagegen, dass man einer Marke treu ist, die man gut findet und Apple hat fantastische Produkte, aber mir ist trotzdem nicht wohl dabei, wenn der Kauf eines Geräts (z.B. eines Macs) aus Kompatibilitätsgründen den Kauf anderer Produkte nach sich zieht (IPhones), deren Unterhalt sauteuer ist, und auch, wie lange Zeit geschehen, den Kauf von Musikstücken auf den eigenen Shop begrenzt usw.
Paging