Technik:Erpressungstrojaner: Immer mehr Rettungssoftware

Berlin (dpa/tmn) - Erpressungstrojaner gelangen durch infizierte Mail-Anhänge oder Downloads auf den Rechner oder das Smartphone. Dort verschlüsseln sie Daten und geben sie erst nach Zahlung eines Lösegelds wieder frei - wenn überhaupt.

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Berlin (dpa/tmn) - Erpressungstrojaner gelangen durch infizierte Mail-Anhänge oder Downloads auf den Rechner oder das Smartphone. Dort verschlüsseln sie Daten und geben sie erst nach Zahlung eines Lösegelds wieder frei - wenn überhaupt.

Für betroffene Nutzer gibt es aber immer häufiger kostenlose Entschlüsselungstools, wie „ futurezone.at“ berichtet. Auf der Webseite des Anti-Viren-Software-Herstellers AVG etwa wird ein Programm angeboten, dass die Trojaner Apocalypse, BadBlock, Crypt888, Legion, SZFLocker und TeslaCrypt entschlüsseln kann. Auf dem Softwareentwicklerportal GitHub gibt es ein Programm zur Rettung von Rechnern, die mit dem Trojaner Petya befallen sind.

Wird ein Computer mit einem solchen Erpressungstrojaner infiziert, fordern die Urheber der Software meistens ein Lösegeld in Form der Digitalwährung Bitcoin. Polizeibehörden warnen eindringlich davor, den Forderungen nachzugeben. Stattdessen sollten Betroffene Anzeige erstatten. Wer regelmäßig Sicherheitskopien seiner Daten anlegt, kann im Falle einer Infektion den Computer zurücksetzen und seine Daten retten.

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