Teilchenphysik:Auf der Spur der Geisterteilchen

Teilchenphysik: Geister im Geisterteilchendetektor? Nein, hier werden Elektroden in das Katrin-Spektrometer eingebaut, im Schutzanzug.

Geister im Geisterteilchendetektor? Nein, hier werden Elektroden in das Katrin-Spektrometer eingebaut, im Schutzanzug.

(Foto: Joachim Wolf/KIT)

Mit höherer Präzision als je zuvor haben Forscher die Masse des Neutrinos gemessen. Die Winzlinge spielen gleich für mehrere große Rätsel der Physik eine Rolle.

Von Marlene Weiß

Man sollte meinen, sie wären uns vertraut. Allein die Sonne schickt pro Sekunde 70 Milliarden Neutrinos auf einen Quadratzentimeter Erdoberfläche, hinzu kommen massenhaft weitere der Winzlinge aus anderen Richtungen im All. Und da sie sogar weitgehend ungehindert den Erdball durchqueren, wird der menschliche Körper von den Fußsohlen bis zum Ohrläppchen permanent von Unmengen an Neutrinos beschossen und durchquert. Der Mensch pflegt also einen äußerst engen Umgang mit diesen Teilchen. Nur verstehen tut er sie deshalb noch lange nicht, im Gegenteil: Neutrinos sind derzeit eine der größten Baustellen der Physik.

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