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Fischerei in Deutschland:Die Einäugigen unter den Blinden

Arbeiten bei Minustemperaturen im Hochsommer

Industriegüter, verarbeitet im Schichtdienst: Jedes Jahr durchlaufen 60 000 Tonnen Fisch die Hallen der "Deutsche See".

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Bremerhaven: Weil die hiesige Hochseefischerei ihre besten Tage hinter sich hat, verarbeitet die Fischfabrik "Deutsche See" Ware aus der ganzen Welt. Das ist nicht unumstritten.

Wer die Fabrik besichtigen möchte, muss Kittel und Haarnetz anlegen. Drinnen sieht man die Arbeiter an Fließbändern und Containern stehen, vor Gabelstaplern und Bergen von Eis - auch sie sind natürlich in Hygienekleidung eingepackt. Immer wenn sie einen Raum betreten, müssen sie ihre Hände desinfizieren. Alles zum Schutz der sensiblen Ware, die in diesen Hallen gespült, gesalzen, geschnitten, gewürzt, geräuchert, gehäutet, portioniert, drapiert, mariniert, etikettiert und chemisch untersucht wird. Industriegüter, verarbeitet im Schichtdienst. Zum Beispiel der Lachs.

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