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Bilanzskandal:Wirecard-Aktionäre sollen Dividenden zurückzahlen

FILE PHOTO: The headquarters of Wirecard AG, an independent provider of outsourcing and white label solutions for electronic payment transactions is seen in Aschheim

Was ist bei Wirecard nur alles schiefgelaufen? Neue Einblicke liefert Insolvenzverwalter Michael Jaffé auf 179 Seiten.

(Foto: MICHAEL DALDER/REUTERS)

In einem neuen Bericht legt der Insolvenzverwalter des Skandal-Konzerns brisante Details offen. Anleger müssen mit weiterem Ärger rechnen.

Von Klaus Ott, Jörg Schmitt, Jan Willmroth und Nils Wischmeyer

Knapp ein Jahr nach der Wirecard-Pleite kommt es für die Aktionäre noch dicker. Tausende Anleger müssen damit rechnen, nochmals draufzuzahlen, nachdem sie bereits 20 Milliarden Euro verloren haben. Der Wirecard-Insolvenzverwalter Michael Jaffé bereitet Rückforderungen in Höhe von rund 47 Millionen vor. Es handelt sich um die Dividenden, also die Gewinnausschüttungen an die Aktionäre, für die Geschäftsjahre 2017 und 2018. In jenen Jahren hatte der Wirecard-Vorstand um Markus Braun und Jan Marsalek Profite ausgewiesen, die laut Jaffé nur vorgetäuscht waren. Tatsächlich habe Wirecard seit Jahren Verluste in Höhe von insgesamt 1,1 Milliarden Euro gemacht.

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