Tourismus:Wenn der Rezeptionist eine KI ist

Tourismus: Bislang wurden Gäste beim Check-in an der Rezeption von einem Menschen willkommen geheißen. Doch in manchen Hotels ändert sich das.

Bislang wurden Gäste beim Check-in an der Rezeption von einem Menschen willkommen geheißen. Doch in manchen Hotels ändert sich das.

(Foto: Zeljko Dangubic /imago images)

Tourismus lebt von Gastfreundschaft und Begegnungen. Doch in manchen Hotels arbeiten kaum noch Menschen - oder man bekommt per Whatsapp Anweisungen. Sieht so die Zukunft des Tourismus aus?

Von Lea Hampel und Sonja Salzburger

Die erste Nachricht kommt eine Woche vor Abreise. "Hallo! Deine Buchung ist bestätigt, aber es ist noch nicht alles geschafft!" Die Hotelkette Numa, die das gebuchte Hotelzimmer in Berlin betreibt, will per Whatsapp zum Check-in überreden. Erst mal wegwischen. Am Tag vor der Abreise wird der Chatroboter nervös. Ob man eincheckt? Dazu die Drohung, den Code, um Hotel und Zimmer zu betreten, erhalte nur, wer eingecheckt sei. Fünf Klicks später ist der Code da, am nächsten Abend gibt man ihn an einer großen, schwarzen Tür im Berliner Stadtteil Mitte ein.

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