Telekommunikation:Deutsche Telekom will Hunderte Stellen abbauen

Telekommunikation: Die Telekom-Zentrale in Bonn.

Die Telekom-Zentrale in Bonn.

(Foto: imago stock&people/imago/wolterfoto)

Wie viele Jobs genau bedroht sind, gibt der Konzern nicht bekannt. Erst im August musste eine US-Tochter der Telekom 5000 Arbeitsplätze streichen.

Die Deutsche Telekom will weiter Stellen abbauen. Wie viele Jobs insgesamt betroffen sein werden, sei noch unklar, sagte ein Telekom-Sprecher auf Anfrage. Beim internen IT-Dienstleister Telekom IT sollen 1300 der 5400 in Deutschland angesiedelten Stellen wegfallen, wie das Unternehmen bestätigte. Darüber hinaus würden rund 350 Beschäftigte in den kommenden Monaten das Unternehmen in den Vorruhestand oder in Altersteilzeit verlassen. Zuvor hatte das Handelsblatt berichtet.

In einem Programm, das intern den Namen "Booster" trägt und mit dem das Unternehmen eigenen Angaben nach Kosten sparen will, wird derzeit geprüft, wie Prozesse in der Zentrale in Bonn umstrukturiert werden sollen und inwiefern dabei Stellen eingespart werden können. Unter anderem durch technologische Fortschritte habe sich vieles verändert, hieß es vom Konzern - die letzten großen Umstrukturierungen dieser Art lägen teils zehn Jahre zurück.

"Wir werden das so sozialverträglich wie möglich gestalten", sagte ein Telekom-Sprecher. Betriebsbedingte Kündigungen habe es bei der Telekom in Deutschland noch nie gegeben. Im August hatte bereits die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US angekündigt, in den Vereinigten Staaten knapp 5000 Arbeitsplätze zu streichen und unter anderem durch Künstliche Intelligenz zu ersetzen.

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