Soziale Ungleichheit:Weniger ist nichts

Lesezeit: 5 min

Soziale Ungleichheit: Manche Produkte wie Butter, Gemüse oder Benzin sind sogar um 25 oder 35 Prozent teurer geworden. Das trifft vor allem Geringverdiener.

Manche Produkte wie Butter, Gemüse oder Benzin sind sogar um 25 oder 35 Prozent teurer geworden. Das trifft vor allem Geringverdiener.

(Foto: Martin Wagner/imago images)

Die Preise für Lebensmittel, Energie und Benzin sind seit dem Frühjahr sprunghaft gestiegen. Und wieder trifft die Krise nicht alle Einkommensschichten gleich. Zu Besuch bei einer Familie, die ihre Kosten kaum mehr decken kann.

Von Helena Ott

Nach der einstündigen Fahrt durch die Regalreihen ist Martina Mauers Einkaufswagen voll: Gurken, Suppengemüse, weiße Champignons, Tomatensoße, Joghurt, zwei Kilo Äpfel, Nudeln. Sie bleibt kurz stehen, geht den langen Einkaufszettel durch. Nahezu alles, was die 43-jährige Mutter an diesem Samstag in den Wagen legt, ist reduziert. "Der Joghurt ist fast um die Hälfte billiger", sagt Mauer und stellt acht Becher auf das Kassenband. Für zwei Wochen muss der Einkauf reichen. "Gerade richtet sich unser Menüplan nach dem Angebotszettel", sagt Mauer.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Urlaub in Italien
Die unbekannte Seite des Gardasees
Vizepräsident Mike Pence in seinem Versteck während des Sturms aufs Kapitol am 6. Januar 2021. Die Randalierer verpassten ihn nur um wenige Meter.
Anhörung zum Sturm aufs US-Kapitol
"Eine akute Gefahr für die amerikanische Demokratie"
Agota Lavoyer
Sexualisierte Gewalt gegen Kinder
"Viele schämen sich oder haben Angst vor den Konsequenzen"
Luftverkehr
"Ich befürchte, dass dieser Sommer ein Horror wird"
SZ-Serie "Reden wir über Liebe"
"Der Weg zurück ins Bett steht immer offen"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB